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"Miserables" Zeugnis für 2. Halbzeit


Von Nicolas Hendricks

(28.02.16) Die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup zeigten im Heimspiel gegen die HSG Hohne/Lengerich eine ordentliche erste – aber eine desaströse zweite Halbzeit: Nach unzähligen Fehlern und Unkonzentriertheiten ging der zweite Durchgang mit 7:22 an die Gäste. Unter dem Strich stand eine 23:39 (16:17)-Pleite gegen das Team vom Teutoburger Wald. „Für mich ist das unbegreiflich. Ich habe keine Ahnung, warum bei uns nach der Pause wirklich gar nichts mehr lief“, sagte Eintracht-Coach Martin Halfmann nach der Schlusssirene. Nach dem 21:33 in Neuenkirchen vor Wochenfrist setzte es für Hiltrup nun zum zweiten Male in Folge die höchste Saisonniederlage der bisherigen Spielzeit.

Einziger kleiner Lichtblick war – neben der zumindest akzeptablen Teamleistung im ersten Durchgang – die individuelle Klasse von Stephan Limke, der insgesamt auf zehn eigene Treffer, neun davon aus dem Spiel heraus, kam. Linksaußen Ryk Spaedtke netzte immerhin noch fünffach ein. Doch weil von allen anderen Spielern, insbesondere den Rückraum-Akteuren Tim Rickling und Daniel Hartelt, viel zu wenig Torgefahr ausging, reichte es insgesamt nur für schwache 23 eigene Treffer.

Ausfälle wiegen schwer

In der Abwehr passte vor allem nach der Pause kaum noch etwas zusammen. Aggressive zentrale Abwehrspieler wie Patrick Pohlmann und Phillipp Keilmann fehlten an allen Ecken und Enden. Auch Jörn Kunze, der sich unter der Woche einen Bänderriss im Knöchel zugezogen hatte und für den Rest der Saison auszufallen droht, musste tatenlos zusehen, wie die Gäste den Hiltrupern in ihrer aktuellen Verfassung die Grenzen aufzeigten.

Auch Halfmann musste später fair eingestehen, dass zu solch einer zweiten Halbzeit zwei Seiten gehören: „Bei uns lief gar nichts mehr, bei Lengerich hingenen alles.“ Wegen den weiter anhaltenden Verletzungsproblemen hatte die Eintracht erneut auch viele angeschlagene Akteure auf dem Parkett. „Trotzdem können wir das besser spielen“, sagte Halfmann und sah sein Team phasenweise auf „miserablem Niveau“.

Am kommenden Wochenende wartet mit SW Havixbeck ein heimstarker Gegner auf die Eintracht. Bei einer erneut schwachen Leistung drohen die Hiltruper sogar in der Tabelle auf einen Mittelfeldplatz abzurutschen. Für den zwischenzeitlich anvisierten zweiten Tabellenplatz scheinen die Gelb-Schwarzen momentan nicht mehr in Frage zu kommen.

Eintracht Hiltrup – HSG Hohne/Lengerich     23:39 (16:17)
Düffel, Kuhlenkamp – Limke (10/1), Spaedtke (5), Dahlhaus, Buschmann (je 2), Rickling, Hartelt, Reguera, Brocks (je 1), Maaß, Jandrey, Crone



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