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Volleyball- Anschwitzen

Scheinen für die Saison in der Dritten Liga bereit zu sein: die Aasee-Spielerinnen Maike Schwabe (l.) und Lisa Stetzkamp.

B-Note ist jetzt nicht mehr wichtig


von Lars Johann-Krone

(15.09.16) Testspiel-Siege, Boden-Decke-Angriffe beim Einschlagen oder Monster-Blocks im Training. Das zählt am Wochenende alles nicht mehr. Am Samstag beziehungsweise Sonntag beginnt für die Volleyballteams des SV BW Aasee wieder die Saison. Die B-Note ist dann egal. Es geht darum, Punkte zu machen. Da reicht dann auch mal ein schnöder gelegter Ball, um den eigenen Trainer und die Mitspieler in Verzückung zu versetzen.


SV BW Aasee – Post-Telekom SV Aachen II (Samstag, 19 Uhr)
Das Männer-Team vom Aasee ist der Oberliga entwachsen und hat eine neue Heimat in der Regionalliga gefunden. Im Nachrück-Verfahren stieg die Mannschaft sozusagen auf. Erster Gegner in der neuen Liga ist am Samstag der Post-Telekom SV Aachen II.

Schwaches Turnier in Bielefeld


Infos zur Drittliga-Reserve des Klubs hat Aasees Trainer Matthias Warnck keine gesammelt. „Wir hatten kein Treffen mit denen während eines Vorbereitungsturniers“, berichtet Warnck. Eines dieser Turniere haben die Münsteraner in der Gievenbecker Nachbarschaft bestritten. Zufrieden fuhr Warnck danach nach Hause. Weniger überzeugt war er von seinem Team am vergangenen Wochenende beim Turnier in Bielefeld. „Da sind wir sang- und klanglos untergegangen, waren personell allerdings auch nicht top besetzt“, so Warnck.


Sorgen macht dem Coach das Abschneiden in Bielefeld nicht. Er hat das Trainingspensum in dieser Woche, aufgrund der Anstrengungen am vergangenen Wochenende, etwas reduziert. So sollen seine Spieler am Samstag im ersten Spiel auf alle Kraftreserven zurückgreifen können. Setzen kann Warnck im ersten Spiel auf den kompletten Kader.
Heimspiel-Tipp: Genau wie Matthias Warnck weiß auch das Heimspiel noch nicht allzu viel über die Aachener Reserve. Sechs von zehn Auswärtsspielen der Aachener gingen im Vorjahr in den fünften Satz. Vier gewann das Team. Auch am Samstag geht es über fünf Sätze. Aasee wird den Heimvorteil aber nutzen und 15:11 im fünften Satz gewinnen.


SV BW Aasee – TV Eiche Horn Bremen (Sonntag, 16 Uhr)
„Von mir aus kann es jetzt endlich losgehen“, meint Nils Kaufmann, Trainer der Drittliga-Volleyballerinnen BW Aasees. „Die Vorspannung bei mir und bei den Spielerinnen ist da.“ Eine unangenehme Aufgabe hat der Trainer bis zum Anpfiff am Sonntag allerdings noch zu erledigen. 13 Spielerinnen stehen derzeit im Kader. Zwölf wird er aber nur auf den Spielberichtsbogen schreiben können. Wer die 13. Spielerin ist, wusste Kaufmann noch nicht.

Noch keine Bremer Einheit


Der Gegner aus Bremen ist, wie auch Aasee, neu in der Dritten Liga. Allerdings kamen die Hanseaten aus der zweiten Liga herunter und mussten ihr Team nach dem Abstieg ein wenig umbauen. „Sowohl beim Turnier in Gladbeck als auch beim Turnier in Oldenburg hat man gesehen, dass Bremen noch seine sportliche Einheit sucht“, berichtet Kaufmann. Sieben Neuzugänge hat Bremen in seine Mannschaft zu integrieren. Auf der anderen Seite war allerdings zu sehen, das Eiche Horn eine schlagfreudige Mannschaft hat, die sehr engagiert spielt. „Das war schon beeindruckend, wie die Bremerinnen immer wieder kreischend Bälle abwehrten“, so Kaufmann.


Aasee hatte in der Vorbereitung lange personelle Engpässe zu überwinden. Immer wieder fehlten Spielerinnen. In den vergangenen zwei Wochen hatte das Team aber nich richtig starke Einheiten, bei denen das Team nahezu komplett war. Kaufmann beobachtete eine steigende Galligkeit, „die unser Niveau deutlich angehoben hat“.
Heimspiel-Tipp: Aasee erwischt den fast perfekten Start. Allein in Durchgang drei schwächelt der Aufsteiger ein wenig, gewinnt am Ende aber mit 3:1.



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