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Volleyball

Der Aasee-Block, hier mit Lisa Stetzkamp und Meike Schepers (r.), war ein guter Faktor im Münsteraner-Spiel. In vielen anderen Mannschaftsteilen haperte es aber gewaltig.

Chaos-Tage im Kaufmann-Team


Von Lars Johann-Krone

(06.11.16) Ein guter Start, ein stabiler letzter Satz und dazwischen viel Durcheinander. Die Volleyballerinnen BW Aasees haben wieder nicht überzeugt aber wieder mit 3:2 (25:17, 25:22, 20:25, 14:25, 15:12) gewonnen. Am Sonntag spielten sie in eigener Halle gegen Mitaufsteiger Tuspo Weende aus Göttingen.

 

BWA-Trainer Nils Kaufmann nahm einen Großteil des Chaos auf den Feld auf seine Kappe. "Ich war heute auch nicht ganz auf der Höhe", meinte er und bezog sich dabei vor allem auf zwei Szenen zu Beginn des zweiten Satzes. Den ersten Durchgang hatte seine Mannschaft noch klar mit 25:17 gewonnen. Überzeugt hatte Aasee dabei noch nicht, gute Aufschläge und ein guter Block reichten aber, um Weende aus dem Konzept und damit aus dem Spiel zu nehmen.

Wechsel-Fehler

 

"Die verrückten Wechsel, die ich dann getätigt habe, bereue ich sehr", erklärte Kaufmann. Er nahm die gut agierende Patricia Lomölder aus dem Spiel. Maike Schwabe übernahm dafür den Diagonalangriff. Zudem tauschte er Hannah Niehues gegen Janine Kelm aus. Als der Coach beim Stand von 2:2 dann auch noch in einer Annahme-Situation "Aus" auf das Feld rief, Janine Kelm die Arme beiseite riss und der Ball deutlich im Feld landete, war das Chaos perfekt. 

 

8:15 lagen die Münsteranerinnen nach einer schwachen Phase zurück und drohten den zweiten Satz zu verlieren. Eine Aufschlagserie Lisa Stetzkamps, schwache Annahmen Weendes und zwei strittige Entscheidungen des Schiedsgerichts sorgten dann aber doch noch dafür, dass BWA den Satz gewann und mit 2:0 in Führung ging.

BWA gibt 20:15 aus der Hand

 

Richtig sicher wirkte das Team aber nicht. 20:15 führten die Gastgeberinnen im dritten Satz und schnupperten schon am Erfolg, ehe die nächste Schwächephase kam. Aasee machte in der Folge keinen Punkt mehr und gab den Satz ab. Auch im vierten Durchgang waren die Gäste die Mannschaft, die weniger Fehler machte und klar mit 25:14 gewann.

 

"Wir haben den Satz genutzt, um die Maschine herunterzufahren und neu zu starten", erklärte Kaufmann. Die Aasee-Mannschaft beruhigte ihr Spiel, wirkte wieder souveräner. Frauke Bartonitz spielte nun als Libera einen wichtigen Part im Hinterfeld und nahm stark an. Da nun auch die Abstimmung zwischen Zuspielerin Saskia Schafberg und ihren Mittelangreiferinnen Lisa Stetzkamp und Pia Kramer stimmte, ging Satz fünf an BW Aasee, das in der Tabelle auf dem dritten Rang bleibt.



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