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Bezirksliga 12

In Hauenhorst waren Stefan Drieschner (l.) und die Arminia gegen Karsten Wessels Germania häufig einen Schritt zu spät.
Gerrit Mahmutovic (r.) ist sich sicher, dass seinem Team noch vor der Winterpause der Turnaround gelingt.

Stabilität "vom Winde verweht"


Von Christian Lehmann

(22.11.17) Anfang Oktober war bei Arminia Ibbenbüren noch alles in Butter. Am 8. Spieltag, der Aufsteiger hatte just das Derby gegen die ISV mit 3:2 für sich entschieden, waren die Männer von Trainer Vladan Dindic Siebter in der Liga. Seither gab es keinen Sieg mehr, in den vergangenen fünf Partien holten die Arminen nur einen Punkt und kassierten dabei 20 (!!!) Gegentreffer.

Die Gründe dafür, dass der Liganeuling nach einer fabelhaften Vorsaison erstmals wieder kräftigen Gegenwind spürt, sind vielfältig. Da wäre zum einen der schmale Kader. Die Positionen von Leistungsträgern wie Maxi Walkenhorst (zu Preußen Lengerich) oder Hendrik Sandherm (wollte kürzer treten) wurden nicht neu besetzt. "Wir haben den Kader bewusst klein gehalten. Die Leute, die aufgestiegen sind, sollten sich in der Bezirksliga beweisen", erklärt Dindic. Zu Saisonbeginn klappte dies auch beim Team, das in der Vorsaison in der A-Liga Tecklenburg 13 Mal ohne Gegentor geblieben war und damit den Trainer arm gemacht hatte - Dindic musste dereinst für jedes Zu-Null-Spiel 25 Euro blechen. Mit der schweren Verletzung von Abwehrchef Christian Winde - der landesligaerfahrene Verteidiger erlitt einen Knorpelschaden und fehlt bis Saisonende - ging der Verlust der Stabilität einher.

Freddy Ruwe darf gegen Aasee ran

"Er fehlt", weiß Dindic, der zwischenzeitlich auch auf Mittelfeldmann Marcel Walsch verzichten musste. Am bewährten 3-4-2-1-System will der Coach aber auf keinen Fall rütteln. Denn es ist Besserung in Sicht: Neben dem reaktivierten Sandherm und dem genesenen Walsch darf nun auch Freddy Ruwe spielen. Die Spielberechtigung des hervorragend ausgebildeten Defensivstrategen (Borussia Dortmund, Preußen Münster), dessen Wechsel von Borussia Emsdetten im Sommer erst kurz nach Ablauf der Wechselfrist und somit etwas zu spät vollzogen wurde, liegt nun endlich vor. Ob er ihn am Freitag im Nachholspiel bei BW Aasee auf der Winde-Position im Abwehrzentrum einsetzen wird, wollte Dindic am Mittwoch noch nicht verraten. "Aber eines ist klar: Was er macht, hat Hand und Fuß. Er wird uns auf jeden Fall helfen."

Neben den personellen Sorgen nennt Gerrit Mahmutovic ein weiteres Problem: "Die Trainingsbedingungen und die Beteiligung lassen zu wünschen übrig. Unser Trainingsplatz sieht aus wie Sau", sagt der Vize-Kapitän, der zuletzt in Hauenhorst für den verletzten Vadim Schmidt die Binde trug. In dieser Woche wichen die Arminen - der guten Kontakte Dindics zu Sportfreunde-Macher Manfred Wilke sei Dank - auf den Kunstrasenplatz in Lotte aus. Dass die Tecklenburger Konkurrenz aus Riesenbeck, Recke und von der ISV derzeit einen richtig guten Lauf hat, führt Arminias Ideengeber Mahmutovic auch darauf zurück, dass diese Teams einen eigenen Kunstrasenplatz haben. Bis auf Weiteres schafft der Deal mit Lotte nun erstmal Abhilfe.

"Wir sind eine Mannschaft, die übers Spielerische kommt", erklärt Mahmutovic. "Auf dem Platz in Hauenhorst war es nicht möglich, Fußball zu spielen. Der Gegner hat die Bedingungen angenommen, war viel bissiger und griffiger als wir. Ich muss gestehen: So etwas kannten wir noch nicht. Die haben hochverdient gewonnen." Schwarzmalen will er aber längst noch nicht: "Wir haben noch zwei Nachholspiele. Ich traue der Mannschaft zu, dass wir die Klasse halten."

Terminstress

Die nächsten Wochen haben sich für die Arminen allerdings richtig gewaschen. Am Freitagabend geht's wie erwähnt um 20 Uhr an der Bonhoefferstraße ins Nachholspiel gegen BWA, am nächsten Mittwoch, 29. November, soll das Kreispokal-Halbfinale gegen Preußen Lengerich steigen. Sonntags darauf, am 3. Dezember, spielen die Arminen daheim gegen Gievenbecks U23 - ein mögliches Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Wieder drei Tage später, am Nikolaustag, empfangen sie - vermutlich in Uffeln - Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus, bevor in Wettringen am Sonntag, 10. Dezember, das letzte Spiel des Jahres ausgetragen wird. Krasser Terminstress, den das Team - so die Partien denn über die Bühne gehen können - nur über eine gute Physis meistern können.

"Den Hebel jetzt umzulegen, wird schwierig", weiß Dindic. "Aber wenn wir unsere Leistung bringen, dann sind wir in der Lage, gegen jeden Gegner in der Liga zu bestehen. Die Qualität in der Mannschaft ist da." Externe Neuzugänge im Winter sind erstmal nicht geplant. Dindic: "Ich habe zwei, drei Spieler angesprochen. Es ist aber nicht so, dass die rumstehen und darauf warten, dass Arminia anklopft." Mit dem gefühlten Neuzugang Ruwe und den verbesserten Trainingsbedingungen wird's schon klappen. Ohnehin soll schon vor der Winterpause die Wende her. Dindics Devise: Die Null muss vor allem gegen Aasee oder Gievenbeck stehen. Auch wenn's ihm dann wieder ans Portmonnee geht...

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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
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2    Germ. Hauenhorst 30    82:30 77  
3    Conc. Albachten 30    78:34 74  
4    SC Hörstel 30    103:40 68  
5    Warendorfer SU 30    81:32 63  

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