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Landesliga 4

Eric Sabe (v.) ist wieder zurück im Geschäft. Bereits bis ins Jahr 2016 lief er für den SV Herbern auf, im Sommer vergangenen Jahres kehrte er aus Gievenbeck zurück - und riss sich prompt das Kreuzband.

"Ein geiles Gefühl"


von Fabian Renger

(19.03.19) Sein Name war in aller Munde: Eric Sabe. Der 24-Jährige habe richtig Dampf gemacht, berichtete Holger Möllers, Trainer des SV Herbern, freudestrahlend nach Sabes Comeback beim Gastspiel in Kinderhaus. Beim ambitionierten Tabellenzweiten schaffte der SVH ein Öffnet internen Link im aktuellen Fensterbeachtliches 1:1, war dabei nicht einmal die schlechtere Mannschaft. Mit dafür verantwortlich war auch eben jener Sabe.

Und dieser strahlte auch. Das durfte er aber auch. Knapp 80 Minuten Einsatzzeit hatte ihm Möllers gegönnt. Was auch beachtlich ist. Es war Sabes erster Einsatz nach seiner Rückkehr zum SVH im Sommer 2018, zwei Jahre hatte der Mitarbeiter des technischen Dienstes der Münsteraner Stadtwerke sein Glück beim 1. FC Gievenbeck gesucht. In der Jugend war der Rechtsverteidiger unter anderem beim FC Schalke 04 sowie auch bei den Preußen in Münster aktiv gewesen, dann wechselte er in den U19 erstmals zum SVH.

Eigentlich war die Bruder-Zusammenführung geplant

Auch sein älterer Bruder Vincent kam jüngst nach Herbern, er machte vom TuS Ascheberg rüber im vergangenen Sommer. Was wäre das für eine Geschichte geworden...wenn nicht alles ein wenig anders verlaufen wäre. "Der Plan war ja eigentlich, dass ich nach Herbern wieder zurückgehe und mit meinem Bruder zusammenspiele. Das hat ja erst meinerseits nicht so ganz geklappt...", sagt Sabe.

Stimmt, das hat es nicht. Noch vor dem Trainingsstart reißt sich Sabe damals das Kreuzband. Die Bruder-Zusammenführung? Sie musste warten. Es war Sabes erste Verletzung am Knie und gleich ist es die dickste Verletzung überhaupt. Schöne Bescherung. Damit war Sabe erstmal raus. Wichtige Spiele, ja sogar Testspiele guckte er sich schon noch an. Auch an Besprechungen nahm er teil. "Man ist ja immer noch Teil der Mannschaft", erzählt Sabe.

Anders als gedacht

Trotzdem: Mit Krücken da herum zu stehen, das ist ja nicht so geil. Aber: So extrem übel, wie sich das vielleicht anhört, ist so ein gerissenes Kreuzband gar nicht. Also: Klar, nicht empfehlenswert und keinesfalls zur Nachahmung empfohlen, aber vom reinen Schmerzpegel her betrachtet ging es. "Ich habe mir das ein bisschen anders vorgestellt. Ich habe gedacht, dass es sich schmerzhafter anfühlt und alles komplett instabil ist. Das war bei mir gar nicht der Fall", sagt Sabe.

Es dauerte aber natürlich ein bisschen, bis er wieder zurück war. Zur Mitte der Winterpause ging es mit dem Physio wieder langsam los. Leichte Stabi-Übungen, um Bewegungen wieder rein zu kriegen. "Wir haben erst leicht angetestet und dann nach und nach immer ein bisschen mehr gemacht", erklärt Sabe. Zum Ende der Wintervorbereitung ging es dann mit Physio auch wieder an die Bälle, "zumindest schonmal ein paar Pässe spielen."

Und dann trifft's den Bruder

Die Hoffnung auf die Bruder-Zusammenführung zerschellte jedoch zur selben Zeit. Bruder Vincent, in der Hinrunde neunmal aufgelaufen für den SVH, riss sich in der Vorbereitung auch das Kreuzband, wurde neulich operiert. Gibt's doch gar nicht. "Die Zeit wird schon noch kommen, dass wir mal ein vernünftiges gemeinsames Spiel machen", hofft der jüngere Sabe.

Immerhin die Rückennummer blieb in der Familie. "Das war so ein bisschen ein fließender Übergang", feixt Sabe. Die 16 trägt er nun, die hatte sein Bruder in der Vorrunde. Zum Pflichtspiel-Auftakt gegen die SG Bockum-Hövel sowie in Gemen stand er bereits im Kader, gegen Kinderhaus nun sein Comeback. "Es wurde Zeit und war ein geiles Gefühl", berichtet Sabe. "Wir hatten gesagt: Erstmal bis zur Halbzeit gucken und dann mal sehen, wie weiter die Füße tragen."

80 Minuten trugen sie. Jetzt sollen es nach und nach immer mehr werden.  Und eines Tages ist der Bruder ja auch wohlbehalten zurück. Bleibt nur die Frage, wer dann welche Nummer trägt...

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