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Unfreiwilliger Platztausch


von Luca Adolph

(09.03.20) Ob sich der SC Füchtorf gegen den SC Hoetmar nun zu einem eher schmeichelhaften Dreier durchgerungen hat, kann ihm im Nachhinein relativ egal sein. Was zählt ist, dass Füchtorf die Rote Laterne schnell wieder losgeworden ist und sie nach dem 3:2-Sieg auch direkt an den Konkurrenten aus Hoetmar übergeben hat.

"Hoetmar hat es eigentlich besser gemacht und sich auch mehr Chancen herausgespielt. Es hat definitiv die glücklichere Mannschaft gewonnen", räumte Friddy Hofene, Coach des SC Füchtorf, ein. Bei den ersten vier Eckbällen, die sich die Gäste in der Anfangsphase erschlichen hatten, strahlten sie noch keine Gefahr aus. Das änderte sich jedoch schnell, als Eugen Migov und Maximilian Surmann jeweils alleine vor Keeper Julian Lammers auftauchten. Beide Abschlüsse verfehlten nur knapp ihr Ziel.

Gemeinsam zum Torerfolg

Von Erfolg gekrönt war ein weiterer Anlauf erst, als die gastierenden Hoetmarer gemeinsam auf Angriff stellten. Surmann hatte Migov auf der rechten Außenbahn freigespielt. Zwei Spieler ließ der Stürmer stehen, ehe er Jonas Neite in Szene setzte und Hoetmar endlich jubeln durfte (33.). Besonders lang sollte die Freude allerdings nicht anhalten. Füchtorfs Okay Parlar nutzte die Unstimmigkeiten der gegnerischen Hintermannschaft aus und bugsierte das Rund zwischen die Stangen (37.).

Beflügelt vom Ausgleich wagte sich Hoetmar erneut in den Sechzehner. Einen ruhenden Ball schlugen die Hausherren von der Mittellinie in die Gefahrenzone. Auf Höhe des Fünfmeterraumes senkte sich das Geschoss und sprang überraschend an den Oberschenkel von Verteidiger Stephan Osthues. Machtlos sammelte Torhüter Yunus Saltabas die Kugel hinter sich auf (42.) "Das ist schon glücklich, wenn Du mit zwei Schüssen auf das Tor, drei Treffer erzielst", ärgerte sich Hoetmars Dirigent, Slawa Bodnar.

Versmold für Lammers

Von einem Knock-Out war keine Spur. Auch nach der Pause presste Hoetmar fleißig weiter und wurde dafür auch schon bald belohnt. Louis Kortenjann hatte sich über die rechte Flanke durchgebissen und Moritz Höne bedient. Seelenruhig schob er in der Folge zum 2:2 ein (55.). Als Hoetmar nun auf den erneuten Führungstreffer drängte, erwies sich der verletzungsbedingte Torwart-Tausch (35.) der Hausherren als mächtiges Problem für den SCH. Das Rund wollte die Linie von Schnapper Niklas Versmold nämlich nicht mehr passieren.

Gleich drei Akteure liefen in Person von Stephan Osthues, Frank Liermann und Mohammad Zaka auf Versmold zu. Im Duell mit Zaka machte sich der Keeper lang und entschärfte in allerletzter Sekunde. Resultierend daraus schlug Hoetmar einen Eckball gen Füchtorfer Gehäuse. Wieder war Versmold zur Stelle, nachdem Migov den zweiten Ball so richtig scharf gemacht hatte. "Wie er die Bälle noch gehalten hat, wusste keiner", rätselte selbst Bodnar. Die Strafe folgte auf dem Fuße, ein finaler Spielzug war Füchtorf schließlich noch vergönnt. André Stotter trieb den Ball vor sich her und hielt aus 16 Metern auf den Kasten. Für Saltabas war nichts zu machen, die Kugel schlug hinter ihm ein (90.+3). "Das war überlebenswichtig, ein ganz wichtiger Dreier", wusste auch Hofene.

SC Füchtorf – SC Hoetmar      3:2 (2:1)
0:1 Neite (33.), 1:1 Parlar (37.),
2:1 S. Osthues (42., ET.), 2:2 Höne (55.),
3:2 Stotter (90.+3)

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5    Arm. Ibbenbüren 19    63:31 45  

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