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Kreisliga A2

Jan Hendrik Möller (r.) traf an diesem Sonntag nicht nur dreifach für die erste Mannschaft Amelsbürens, sondern kurz zuvor auch noch doppelt für die eigene Zwote. Kann man mal so machen.

Schon wieder viel los am Häpper


Von Pascal Bonnekoh

(11.03.24) Was war denn da schon wieder in Amelsbüren los. Vergangene Woche wandelten die Grün-Weißen erst noch einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Erfolg um. An diesem Sonntag gab es sogar noch zwei Buden mehr zu bestaunen. Mit 5:3 (1:2) schlug man Zuhause den SV Herbern II und da war eigentlich sogar noch mehr drin für die abstiegsbedrohten Herberner.

Die Gäste fanden nämlich einen herausragenden Start in die Partie. "Wir hatten von Anfang an sehr gute spielerische Lösungen gegen das sehr hohe Pressing von Amelsbüren und hätten in den ersten sieben, acht Minuten mindestens ein Tor machen müssen", so Herberns Coach Daniel Heitmann. Wie es dann aber eben bei einem Abstiegskandidaten häufig so kommt, führte plötzlich der Favorit. Marius Klönne schüttelte seinen Gegenspieler ab und bediente Tim Luca Brünnemann, der zum 1:0 einschob (10.). "Damit haben wir den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt", wusste auch Amels-Trainer André Frankrone.

Möller mit Saisontor zehn, elf und zwölf

Wiederum etwas unüblich für einen Abstiegskandidaten, machten die Gäste unbeeindruckt einfach weiter. Verdient drehten die Herberner dann auch durch Simon Schäfer (12.) und Robin Krysiak (19.) das Ergebnis zu ihren Gunsten. "Die haben uns komplett überlaufen. Da wussten wir gar nicht, wo oben und unten ist", so Frankrone. Zur Halbzeit wäre daher auch wohl eine höhere Führung der Gäste nicht unverdient gewesen. Nach dem Seitenwechsel lief bei den Herbernern dann aber plötzlich alles schief, was hätte schief laufen können. Nur acht Minuten nach Wiederbeginn holte Herberns Keeper Timo Zurloh den zuvor eingewechselten Jan Hendrik Möller von den Beinen.

Der Unparteiische entschied umgehend auf Strafstoß. Für Frankrone eine falsche Entscheidung: "Jenne ist früh abgehoben. Den kann man nicht geben:" Möller nahm sich der Verantwortung an und traf zum 2:2 (53.). Im direkten Gegenzug bekamen wiederum auch die Gäste einen Strafstoß zugeschrieben. Mirco Kortendick scheiterte jedoch an Schlussmann Julian Wünnemann. "Auch das hat uns nicht völlig aus der Fassung gebracht. Wir waren durchgehend sehr griffig und auf einem spielerisch sehr gutem Niveau", so Heitmann. Dennoch kippte das Spiel kurze Zeit später vollends in Richtung der Hausherren. In der 61. Spielminute köpfte Möller eine Ecke über die Linie und in der 78. Minute vollendete er eine Flanke von Fabian Büring zum 4:2.

"Das macht die Niederlage aber nicht weniger schmerzhaft"

"Wir hatten auch in der Phase noch Kochkaräter. Der Spielverlauf ist brutal, weil man das Spiel eigentlich in der ersten Halbzeit schon entscheiden muss. Dann bekommt man einen Elfer gegen sich und vergibt selber einen. Mit unserer Leistung bin ich aber trotzdem sehr einverstanden. Wenn wir daran anknüpfen können, wird das Pendel auch wieder in unsere Richtung ausschlagen. Das macht die Niederlage aber nicht weniger schmerzhaft", resümierte Heitmann die völlig verrückten 90 Minuten. In der Schlussphase wurde dann noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben. Brünnemann erhöhte zunächst sogar noch auf 5:2 (83.), ehe Tom-Louis Brinkmann das Ergebnis zumindest noch ein wenig zurechtrückte (90.).

Noch bitterer für die Gäste ist wohl, dass es laut Frankrone insgesamt zu gleich drei Platzverweisen hätte kommen können. Zwischen dem 3:2 und dem 4:2 zogen die beiden bereits vorgewarnten Amelsbürener Büring und Tim Schachtrup ein taktisches Foul. Der Unparteiische ließ die Übeltäter allerdings am Leben, genauso wie auf der anderen Seite Bastian Bergmann, der seinen Gegenspieler mal kurz beiseite schubste. Frankrones Fazit fällt dementsprechend gemischt aus: "In der zweiten Halbzeit hatten wir eine klare Leistungssteigerung. Trotzdem ist der Sieg schmeichelhaft. Herbern hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Da lief alles gegen die. Ich freue mich aber natürlich trotzdem über den Sieg. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Aktuell ist eine Reise zum Häpper es immer wert."

GW Amelsbüren - SV Herbern II     5:3 (1:2)
Tore: 1:0 Brünnemann (10.), 1:1 Schäfer (12.),
1:2 Krysiak (19.), 2:2 Möller (53./FE),
3:2 Möller (61.), 4:2 Möller (78.),
5:2 Brünnemann (83.), 5:3 Brinkmann (90.)



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