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Kreisliga A2

Saxonias Kapitän Nils Wegmann (l.) traf zwar zur verdienten Halbzeitführung der Gäste, die Punkte blieben aber trotzdem in Herbern.

Krysiaks entscheidender Besuch


Von Pascal Bonnekoh

(20.10.23) Im Zuge des Landesligaabstiegs der ersten Mannschaft des SV Herbern wurden ein paar Kicker der Zwoten hochgezogen. Darunter auch Robin Krysiak, der bisher allerdings eher seltener zum Zug kam. Und da er am vergangenen Sonntag bereits in der Dritten ausgeholfen hatte, durfte er an diesem Donnerstag auch bei der Partie gegen Saxonia Münster am Start sein. Und dem so wichtigen 5:3 (2:3)-Heimerfolg drückte er mit einem Dreierpack natürlich sofort seinen Stempel auf.

Die erste Halbzeit bestimmten hingegen die Saxonen noch. Nach nur zwei gespielten Minuten hatten die Gäste bereits zwei richtig dicke Chancen liegengelassen. Laurin Daniel Pieper traf in der siebten Spielminute dann aber doch zur überfälligen Münsteraner Führung. Glücklich kamen die Hausherren aber umgehend zurück ins Spiel. Nach einem Freistoß der Gäste schalteten die Herberner flott um und Krysiak traf zum ersten Mal an diesem Abend. Ähnlich sah auch der kurz darauf folgende Führungstreffer der Gastgeber aus. Dem Tor von David Mangold ging wiederum ein gegnerischer Eckball voraus (23.). "Ähnlich wie gegen Schapdetten waren wir bei Kontersituationen schläfrig", ärgerte sich Saxonias Coach Daniel Thihatmar.

Herberns Energie von der Bank macht den Unterschied

Immerhin stellten die Gäste bis zur Pause die eigene Führung wieder her. Maximilian Rolf versenkte eine Ecke der Saxonen unglücklich im eigenen Kasten (27.), ehe Kapitän Nils Wegmann kurz vor der Halbzeitunterbrechung zum 3:2 traf (40.). "In der ersten Halbzeit hatten wir 80 Prozent Ballbesitz auf unserer Seite. Wir haben in der ganzen Halbzeit eine Minute nicht aufgepasst und zwei äußerst dumme Gegentore bekommen. Ansonsten hätte man auch mit einem 4:0 oder sogar 5:0 in die Pause gehen können. Wir haben überragend gespielt. So stell ich mir das vor", resümierte Thihatmar. Der zweite Spielabschnitt verlief dann wiederum mal so gar nicht nach seinem Geschmack.

Die Herberner fanden immer besser in die Partie und rissen die Kontrolle an sich. "Da wir wussten, wie bedeutsam das Spiel ist, sind wir vielleicht etwas nervös ins Spiel gegangen. Es hätte früh in Richtung Saxonia kippen können, da wir vor allem im Zentrum nicht so viel Zugriff hatten. Zur Halbzeit haben wir dann aber umgestellt, was uns gutgetan hat", berichtete Herberns Trainer Daniel Heitmann. Mit einem richtig schönen Sonntagsschuss glich Leon Maximilian Krampe das Kellerduell bereits zum dritten Mal aus (58.). Und nur sechs Minuten später schoss Krysiak die Hausherren dann auch schon in Front (64.). So wirklich Ruhe kam aber erst in der 80. Minute ins Spiel, als Krysiak seinen Hattrick vollendete und zum 5:3-Endstand einnetzte.

"Wir hatten zwei, drei Situationen, wo wir es noch früher hätten entscheiden können. So hat es etwas gedauert. Auf Grund der zweiten Halbzeit haben wir aber verdient gewonnen. Das war brutal wichtig, was man der anschließenden sehr guten Stimmung ablesen konnte. Wir hatten einfach mal wieder einen besseren Kader zur Verfügung. Ich konnte endlich mal fünf frische Spieler einwechseln und mit Stefan Sennekamp und Sebastian Adamek aus den Altherren hatten wir auch ein paar erfahrene Leute dabei. Vor allem die Energie von der Bank hat am Ende geholfen", lautete Heitmanns positives Fazit.

SV Herbern II - Saxonia Münster     5:3 (2:3)
0:1 Pieper (7.), 1:0 Krysiak (14.),
2:1 Mangold (23.), 2:2 Rolf (27./ET),
2:3 Wegmann (40.), 3:3 Krampe (58.),
4:3 Krysiak (84.), 5:3 Krysiak (80.)



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