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Futsal

Die Fans aus Schwerte machten in der UFC-Halle mächtig Betrieb, fuhren aber als Verlierer nach Hause.
Christoph Rüschenpöhler (r.) bat einmal mehr zum Tanz.

Begeisternd gut und fast schon Meister


von Mario Witthake

(23.02.15) Werbung für den Futsal-Sport betrieben die momentan beiden besten Mannschaften aus dem Westen der Republik. Der UFC Münster wies dabei die Holzpfosten Schwerte mit 4:1 (1:0) in die Schranken und hält zwei Spieltage vor Saisonende alle Karten in der Hand, die Westdeutsche Meisterschaft klarzumachen. Ob der Verlierer aus Schwerte vielleicht doch von der Niederlage profitieren wird, entscheidet sich in wenigen Wochen.

Eins vorweg: Der UFC ließ von Beginn an keinen Zweifel an seinen Siegeswillen aufkommen, obwohl in der Endabrechnung dem Zweitplatzierten der Liga die deutlich günstigere Ausgangslage für die K.O.-Phase bevorsteht. Eine taktisch geprägte erste Halbzeit beendete Thomas Lehmann mit einer feinen Einzelleistung, die zur Vorlage des 1:0-Schützen Alexander Kenkel mutierte.

Mit der Führung im Rücken schwoll die ohnehin breite Brust der UFCler weiter an - und Schwerte bot Raum für Angriffe. Bartosz Mazurkiewicz nutzte eine starke Vorlage von Wendelin Kemper zum 2:0 (26.), ehe Christoph Rüschenpöhler mit mehrfachen Pirouetten die Hintermannschaft der Gäste narrte und die Kugel letztlich bei Frank Uhle landete, der zum 3:0 vollendete (29.). Ein Klasse-Tor, das man mit Text beschreiben kann wie man will. Es ist nie so schön, wie wenn man es selbst gesehen hat.

Mota klärt überragend

Das gleiche gilt für das abschließende 4:1 von Rüschenpöhler, der mit Technik und Entschlossenheit einfach nicht aufzuhalten war (40.). Zwischendrin hatte der Ex-Münsteraner Ruggio nach einem schnellen Gegenangriff verkürzt (33.), mehr war für die Holzpfosten aber nicht drin. Und das trotz kolossal guter Unterstützung der eigenen Fans, auch weil UFC-Akteur Henrique Mota mit einer überragenden Klärungsaktion das 2:3 verhinderte.

Der gefeierte Rüschenpöhler blieb trotz aller Lobeshymnen nüchtern ("Gegen Gegner, die offensiv stärker sind, dürfen wir uns solche Fehler wie beim 1:3 nicht erlauben") und gab die Marschroute aus, die Westdeutsche Meisterschaft in den kommenden zwei Spielen in Bielefeld gegen Sennestadt (28. Februar) und in Münster gegen Uerdingen (7. März) endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Sollte der UFC das schaffen, stünde am 21. März das Viertelfinale in Hamburg bei den Futsal Panthers an.

Hinweis: Wer die Tore des UFC sehen will, dem ist mit dem Video des DFB geholfen, das auf der Facebook-Seite des UFC zu finden ist:

https://www.facebook.com/pages/UFC-M

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