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Kreisliga A2

GW Alberslohs Coach Julian Spangenberg (r.) gab seiner Elf einen erfolgreichen Defensivplan für die Schlacht gegen GW Amelsbüren mit an die Hände.

Albersloh hält den Schuppen dicht


Von Pascal Bonnekoh

(19.11.22) Gegen das so offensiv- und spielstarke GW Amelsbüren hatte sich GW Alberslohs Coach Julian Spangenberg einen klaren Plan zurecht gelegt. Man überließ dem Konkurrenten ganz bewusst die Kugel und konzentrierte sich auf die Arbeit gegen den Ball, sowie auf schnelle Gegenstöße. Das klappte hervorragend. Und da dann auch noch ein bisschen Glück dazukam, gewannen die Grün-Weißen Gastgeber mit 2:1 (1:1).

"Das war die stärkste Mannschaft, gegen die wir diese Saison gespielt haben. Die haben eine Mega-Kombo. Wahnsinn, dass wir da standgehalten haben. Wir haben Großartiges geleistet", überhäufte Spangenberg seine Schützlinge mit Lob. So wirklich gut ging die Partie jedoch eigentlich nicht los. Amels schnürte die Hausherren mit viel Ballbesitz hinten ein. Gegen das kompakte 4-4-2 der Albersloher fanden die Gäste jedoch nur selten ein Durchkommen. "Wir haben uns schwer getan, deren Defensive kreativ zu bespielen", so Amels-Trainer André Frankrone.

Kein Raum für Thewes und Boryor

Genauso hatte Spangenberg sich das wiederum auch vorgestellt. "Wir wollten den schnellen Leuten, wie Niklas Thewes und Emmanuel Boryor keinen Raum hinter unserer Kette geben. Mit Moritz Leisgang haben sie dann auch noch einen feinen Fußballer, der die Bälle da gut verteilt", so Spangenberg.  Nachdem zunächst Jan Hendrik Möller und und Emmanuel Boryor kleine Chancen noch liegen ließen, klingelte es dann aber doch im Gehäuse der Gastgeber. Leisgang zog eine Ecke scharf auf den ersten Pfosten. Damit hatte Albersloh nicht so wirklich gerechnet, denn der Ball schlug direkt im Kasten ein (14.).

"Wir dachten das wäre der Dosenöffner gewesen. Danach haben wir aber so langsam den Faden verloren. Wir haben nicht mehr kompakt gespielt und nicht mehr aggressiv verteidigt", berichtete Frankrone. Die Gastgeber griffen die Gelegenheit beim Schopfe und kamen durch Marius Johanny zurück in die Partie. Bei einem Angriff über die rechte Seite entwischte er seinem Gegenspieler und überwand Keeper Lukas Wünnemann (30.).

"Die haben zentral den Schuppen komplett zugehalten"

"Für die zweite Halbzeit hatten wir uns viel mehr vorgenommen. Wir wollten schneller umschalten und variabler nach vorne spielen", so Frankrone. Das klappte zunächst auch ganz gut, aber den Gästen fehlte das nötige Glück. Gleich zwei Treffer von Möller pfiff der Unparteiische auf Grund einer Abseitsposition zurück. Bei der ersten Chance war sich Frankrone relativ sicher, dass sein Torjäger tatsächlich im Abseits stand. Hinter der zweiten Möglichkeit setzte er wiederum ein Fragezeichen. Das wohl viel größere Problem war wiederum, dass man den Alberslohern plötzlich viele Räume hinter dem eigenen Defensivverbund anbot, die Tim Neufert auch umgehend nutzte. Er scheiterte jedoch zunächst an Wünnemann und die zweite Möglichkeit setzte er knapp neben das Tor.

Was Möller vorne an Glück fehlte, hatte er kurz vor Ende der Partie dann wiederum hinten an Pech. Luis Bartmann pfefferte ebenfalls einen Eckstoß mit Dampf in Richtung ersten Pfosten. Möller versuchte zu klären, verlängerte die Kugel jedoch unglücklich in den eigenen Kasten (79.). "Danach haben wir nochmal alles nach vorne geschmissen. Leon Münsterkötter hatte am Ende noch eine Kopfballchance, aber auch der ging nicht rein. Die Niederlage ist schwer einzuordnen. Albersloh hat nicht viel fürs Spiel getan, aber die wussten, wie sie uns das Leben schwer machen konnten. Die haben ihren Matchplan perfekt umgesetzt. Die haben zentral den Schuppen komplett zugehalten. Wir haben viel in die Waagschale geworfen, aber am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück. Dank der guten letzten Wochen, kann man die Niederlage aber relativ entspannt sehen", resümierte Frankrone.

Spangenberg kam hingegen gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus: "Jeder, der auf dem Platz stand, hat Vollgas gegeben und sich in die Zweikämpfe geschmissen. Dann waren noch alle verletzten Spieler da und haben angefeuert. Das hat gut ins Bild gepasst. Amels hatte viel den Ball und war sehr stark mit dem Ball, aber wir haben es sehr gut gemacht. Jeder Sieg ist auf irgendeine Art und Weise dann auch verdient." Bitter für die Sieger war hingegen, dass sich mit Otto Hiegemann und Keeper Simon Spangenberg gleich zwei Spieler womöglich schwer verletzt haben. Wir wünschen gute Besserung!

GW Albersloh - GW Amelsbüren     2:1 (1:1)
0:1 Leisgang (14.), 1:1 Johanny (30.),
2:1 Möller (79./ET)



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