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Ein Kopfballduell wie aus dem Lehrbuch zwischen Nienberges Jonas Frerking (links) und Wackers Sebastian Heß-Domin (rechts).

Wacker schiebt eine ruhige Kugel


von Pascal Bonnekoh

(03.11.19) Wacker Mecklenbecks Coach Costa Fetsch musste lange zittern. Erst spät entschied seine Mannschaft die Partie beim SC Nienberge mit 1:4 (1:0) für sich. Fetsch ließ sich aber trotz später Tore nicht aus der Ruhe bringen: "Nienberge hat leidenschaftlich verteidigt. Wir wussten aber, dass wir zum Ende raus eine gute Bank haben und konditionell fit sind."

Im ersten Durchgang war die Partie noch ziemlich offen. Mecklenbeck hatte zwar mehr Spielanteile, aber Nienberge wusste mit ihrem Konterspiel zu überzeugen. "Taktisch kam keine große Überraschung auf uns zu. Für Wacker aber auch nicht", so Lucas Bögemann, Nienberges neuer Mann an der Seitenlinie. Das 1:0 unterstrich diese Aussage noch einmal. Nach einer Balleroberung ging es plötzlich ganz schnell, ehe Patrick Meyer zur SC-Führung einschob.

Doppelter Hartwig in Nachspielzeit

"Auch in der zweiten Halbzeit wollten wir ruhig bleiben", so Fetsch. Wacker blieb vielleicht sogar etwas zu ruhig. Denn der Ausgleichstreffer fiel erst in der 70. Minute. Sander Michael Frehse köpfte nach einer Flanke von Martin Große Scharmann und einer Kopfballverlängerung von Jan Hoffmann ein. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte Wacker aber Blut geleckt. Zwölf Minuten später erhöhte Michael Averweg bereits. Erneut legte Hoffmann den Treffer vor.

Daraufhin versuchte Nienberge natürlich nochmal alles, sodass sich für Mecklenbeck einige Räume boten. Vor allem Yannik Hartwig wusste diese zu nutzen. In der dritten Minute der Nachspielzeit vollendete er einen Konter zum spielentscheidenden 3:1. Eine Minute später tauchte Hartwig erneut allein vor dem gegnerischen Kasten auf. Zuvor hatte abermals Hoffmann mustergültig quergelegt, sodass der Torschütze unbedrängt einschob.

Mit seinem Assist-Hattrick machte Hoffmann ein paar liegengelassene Chancen zu Fetschs Zufriedenheit wieder gut. Gleichzeitig freut sich der Wacker Coach schon auf das kommende Spitzenspiel gegen Bösensell. Auf der anderen Seite hatte Bögemann sich sein Trainerdebüt wohl anders vorgestellt. Mecklenbeck ist aber auch nicht unbedingt der einfachste Auftaktgegner. "Wir wollten nach Balleroberungen schnell nach vorne spielen. Das ist auch aufgegangen, aber in den letzten 30 Minuten hatten wir zu wenig Ballbesitz. Wacker war wahnsinnig spielstark. Bei so viel Druck war klar, dass irgendwann das erste Tor fällt", so Bögemann.

SC Nienberge - Wacker Mecklenbeck     1:4 (1:0)
1:0 Meyer (41.), 1:1 Frehse (70.)
1:2 Averweg (82.), 1:3 Hartwig (90.+3)
1:4 Hartwig (90.+4)

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3    SV Bösensell 17    45:10 43  
4    Neuenkirchen II 18    66:24 40  
5    GW Gelmer 17    47:25 38  

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SC Capelle - TuS Hiltrup II 1:2
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