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Volles Stadion in Coerde. Viele wollten Youssoufa Moukoko, das Supertalent des BVB, in Aktion sehen. Vor dem 2:1 bekamen sie dann ihren einen Moukoko-Moment.

Montag, 18.09.17, Lars Johann-Krone (12.45 Uhr): Vorfahren, parken, aussteigen, Fußball schauen. So einfach ist es, wenn man ein Heimspiel des SV Teutonia Coerde zu Hause im Waldstadion sehen möchte. Am Sonntagvormittag war alles anders. Zum einen spielte nicht die Teutonia, sondern die B-Jugend des SC Preußen Münster, zum anderen war der BVB mit seinem Supertalent Youssoufa Moukoko zu Gast. Igelpatt, Dachsleite, Nerzweg und wie sie nicht alle heißen, die Straßen rund um das Stadion, waren zugeparkt. Im Bisamgang war erst wieder ein wenig Platz am Straßenrand. "Jetzt aber schnell", dachte ich mir. "Ich will ja kein Tor des zukünftigen Stars verpassen und Fotos machen." Richtig gut gefüllt war die Tribüne im Waldstadion. Und auf dem Platz führten die Preußen gegen den haushohen Favoriten mit 1:0. Erst kurz vor der Pause dann das 1:1 für den BVB. "Guck mal", sagte Cihan Tasdelen, A-Jugendcoach des SCP zu mir. "Die sind alle wegen Moukoko hier, und jetzt spielt der nicht mal." In der Tat - in der Pause machte er sich jedoch warm und kam zum zweiten Abschnitt ins Spiel. "Wenn der zwölf Jahre alt sein soll, will ich Waldemar heißen", denke ich mir so. Eine ziemliche Präsenz strahlt Moukoko schon aus. Und physisch lässt der sich von keinem Gegenspieler ein X für ein U vormachen. Im Gegenteil. Er zeigt vielen die Hacken. Nur sein 14. Saisontor im sechsten Saisonspiel gelingt ihm nicht. Immerhin legt er aber für Malte Wengerowski zum 2:1 für Dortmund auf. Da haben die vielen Zuschauer ihn doch noch gehabt, ihren Moukoko-Moment. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die Preußen ein richtig gutes Spiel gegen den Tabellenführer der Bundesliga machten, zwischenzeitlich noch zum 2:2 ausglichen und am Ende nur mit 2:3 unterlagen.

Freitag, 15.09.17, 15.30 Uhr (Mario Lacroix): Heute ist Freitag. Und an Freitagen gibt's immer die Offiziellen Mitteilungen. Meistens sind die unspektakulär, heute aber nicht: Da hat ein Trainer einer C-Liga-Truppe 'ne saftige Strafe aufgebrummt bekommen. Der Fairness halber nennen wir seinen Namen nicht. Jedenfalls soll er, nachdem einer seiner Spieler in einem Testspiel vom Platz geflogen ist, die Schiedsrichterin beeinflusst haben, statt der Roten Karte im Spielbericht eine Gelb-Rote Karte einzutragen. Das hat sie dann auch gemacht. Keine gute Idee, denn: "Sowas kommt immer raus", erklärt mir Schiri-Obmann Philipp Hagemann. Und deshalb stehen jetzt Trainer und Schiedsrichterin doof da. Er muss 200 Euro latzen, sie erhält einen Verweis. "Ich habe daraus gelernt, wird nicht wieder vorkommen", hat mir der Trainer versprochen.

Dienstag, 05.09.17, 12.45 Uhr (Christian Lehmann): Youssoufa Moukoko - dieser Name ist derzeit ja in aller Munde. Opens external link in new windowFür Borussia Dortmund hat der angeblich erst Zwölfjährige in fünf Partien der U17-Bundesliga 13 Tore erzielt. Am Sonntag in knapp zwei Wochen kommt er mit der B-Jugend des BVB nach Münster. Die Preußen zittern schon. Ich habe am vergangenen Wochenende ein weiteres Megatalent gesehen. Im Münsterland, genauer gesagt in Mesum. Bei einem Mini-Kicker-Turnier schoss ein kleiner Dribbelkünstler die gegnerischen Teams in Grund und Boden. "Der ist doch gedopt", scherzten die Zuschauer am Rand. Sein Name? Ronaldo. Seine Nummer? Sieben. Möglicherweise wächst da bei einem Verein aus unserem Verbreitungsgebiet ein kleiner Star heran. Mal sehen, wo Ronaldo in knapp 15 Jahren spielt. Ein Sproß des Weltfußballers Cristiano Ronaldo ist er jedenfalls nicht, das habe ich schon rausgefunden. 

Montag, 04.09.17, 10.04 Uhr (Christian Lehmann): Dass die Video-Spielberichte von Tino Wermeling spitze sind, wissen wir ja schon längst. Carsten Winkler, Trainer des TuS Hiltrup, war nach dem 3:1-Sieg seines Teams in Neuenkirchen schon ganz heiß auf das Videomaterial. Besonders bemerkenswert ist aber, dass unser neues Feature auch von den Funktionären genutzt wird - zu Gunsten der Spieler und Vereine. So konnte Bezirksliga 12-Staffelleiter Gerhard Rühlow die Sperre von Avni Kürsat Özmen (Emsdetten 05) nach Ansicht des Videomaterials der Partie gegen Westfalia Kinderhaus auf zwei Spiele reduzieren.

Montag, 04.09.17, 9.59 Uhr (Andreas Teipel): Gerstern hatte ich Premiere. Ich war zum ersten Mal im Waldstadion in Neuenkirchen. Schon wieder ist ein blinder Fleck von meiner persönlichen Groundhopper-Karte getilgt. Schade, dass es er jetzt passierte. Denn das Stadion des Westfalenligisten ist für die Bedürfnisse in meinen Augen eine planerische Meisterleistung. Denn es garantiert auch bei überschaubarer Besucherzahl maximale Stimmung und perfekte Laufwege für die Wurst und das Bier zwischen durch. 

Die überdachte Holztribüne ist mit dem Rücken zur Sonne genau an der Mittellinie zentriert. Rund 80 Prozent der Besucher werden vom Eingang direkt zur Tribüne geleitet, vorbei am Bratwurststand. Da bekommt man gleich einen Heißhunger. Wer dann mit oder ohne Wurst die Tribüne betritt, kann sich aussuchen, ob er einen Freiluftsitzplatz haben möchte oder doch lieber im windstillen Gastrobereich, der den hinteren rechten Teil der Tribüne bildet, aus dem Fenster zuschaut. 

Die Seitenwänden der Tribüne bilden zusätzlich einen Schallraum, der dafür sorgt, dass aber auch keiner der Zuschauerrufe ungehört bleibt. Und mitteilungsbedürftig sind die Neuenkirchener Zuschauer. Und wehe es läuft gegen den SuS ... Mit tat ein wenig der Linienrichter leid, der die drei Meter Freiraum zwischen Spielfeldrand und erster Sitzreihe zu bespaßen hatte. Man hört wirklich jedes Wort. Unser Schiri gestern aber blieb cool. Respekt vor so viel Selbstbeherrschung. 

Fazit: Die Tribüne in Neuenkirchen ist die perfekt Balance zwischen Sport, Atmosphäre und nem lecker Bierchen. Kurze Weg, überragende Akkustik, direkte Nähe zum Spielgeschehen. Gerne wieder.

Donnerstag, 31.08.17, 14.45 Uhr (Lars Johann-Krone): Im Winter sind die Tage kurz und die Nächte lang. Im Sommer ist es umgekehrt. Das hängt mit der Neigung der Erdachse zusammen. Ende August geht die Sonne gegen 20.30 Uhr unter. Da wird es eng, ein Fußballspiel, das um 19.30 Uhr anfängt und über 90 Minuten gehen soll, über die Bühne zu bekommen. Das war auch Mehdi Razeghi, Trainer der fünften Mannschaft des SC Münster 08 und Jürgen Röös, seinem Pendant bei BW Greven II klar. Früher anfangen war ihre Idee. Der Schiedsrichter war einverstanden, kam allerdings dennoch erst um 19.30 Uhr aus seiner Kabine. Das Internet streikte, der Spielberichtsbogen war erst um 19.30 Uhr fertig, sodass die Partie erst wenig später anfangen konnte. Der Kunstrasenplatz Nullachts war übrigens gesperrt, auf dem Ascheplatz gab es zwar Flutlicht, dort trainierten aber zwei andere Mannschaften. Auf gut Glück spielten die Teams. Und mit einer etwas verkürzten Pause ginge ja vielleicht noch was, dachten sich wohl die Beteiligten. Dem war aber nicht so. Rund zehn Minuten vor Schluss kam, was kommen musste. Die Sonne war schon untergegangen und auch die restlichen Strahlen, die noch über den Horizont schauten, reichten nicht mehr aus, um ein Spiel zu gewährleisten. Der Unparteiische brach ab. Die Münsteraner Idee, die Partie, die auf Rasen begann, auf Asche fortzusetzen, fanden die Grevener nicht so toll. Das Spiel, in dem Nullacht gerade das 2:1 machte, wird nun also am 3. Oktober wiederholt. Nur zur Info: Sonnenuntergang am 3. Oktober ist laut Kalender schon um 19.02 Uhr.

Mittwoch, 28.08.17, 17.31 Uhr (Andreas Teipel): Als ich so ungefähr 14 Jahre alt war, da tauchte ein Turnschuh in meinem Leben auf, der für mich zum ersten Mal den Druck erzeugte, ebenfalls einen solchen tragen zu müssen. Der erste bewusste Markenzwang in meinem Leben. Meiner hieß adidas Allround. Wer was anderes trug, zum Beispiel mit nur zwei Streifen, musste sich eine verdammt gute Antwort auf die Frage einfallen lassen: "Na, trägste die neuen Asidas?" Grausame Teenager-Zeit. Doch ganz ähnlich geht es inzwischen auch Fußballklubs, die KEINEN - ich wiederhole: KEINEN KUNSTRASENPLATZ haben!!! Zwar werden Sportvereine nicht auf dem Schulhof verarscht - wie auch -, aber es stellt sich ihnen die Frage, wie sie im Buhlen um Spieler bestehen können. Für mich hat sich das später schnell geklärt. Ich war da eher so der Punk als der Popper. Marken waren nicht mehr wichtig - Hauptsache man trug Dr. Martens ;) Vielleicht kann ja auch ein Verein mehr so der Punk als der Popper sein. St. Pauli macht's vor. Image ist schließlich alles. Und am Ende tragen die Spieler trotzdem adidas oder Nike.

Dienstag, 29.08.17, 16.21 Uhr (Andreas Teipel):  Update - Pixel - typo3. Jetzt ist die Zeit der Techniker. Derjenigen, die mit Scripten und Templates umgehen können. Ich sitze virtuell daneben und versuche den Prozess des Wandels zu begleiten. Den Unterschied zwischen Scripten, CSS und Templates kenne ich zwar immer noch nicht, aber solange die Jungs das tun, reicht das.

Für mich hat die Saison also auch in gewisser Weise begonnen. Denn für die Entwicklung unseres Portals soll die Saison 2017/18 einen Schritt nach vorne bringen. Man möge nicht glauben, dass unsere aktuelle Seite unseren Wunschvorstellungen entspricht. Aber wir hoffen, uns in den nächsten Monaten dieser weiter ein Stück zu nähern. Allerdings - lieb hab' ich unsere Seite auch so wie sie ist.

Und während der eine das Content-Management-System updatet, fummelt der andere am Tabellenprogramm, um auch das wieder anzupassen. Derweil laufen auch die Überlegungen, wie wir unsere Seite optisch nochmal aufhübschen und schließlich die mobile Nutzung optimieren können. Wer also glaubt, der Teipel rennt den ganzen Tag auf dem Sportplatz rum, hat sich geschnitten. Mein Alltag ist eben eher geprägt von Update - Pixel - typo3 als von Hacke - Spitze - 1,2,3. 

Heimspiel-Blog

Donnerstag, 24.08.17, 14.24 Uhr (Andreas Teipel):  Einen schweren Verlust in der Unternehmenskultur müssen wir derzeit bei Heimspiel durchleiden. Als "Mario Witthake" ging er in den Urlaub, doch er kehrte nun als ein anderer zurück. Witthake - das war ein Versprechen, eine Garantie, bisweilen sogar eine Drohung. Was hatten wir für schöne Spitzenamen für ihn: Witthaker, Whity-Whitman, Wuthake, Witzhake ... um nur einige zu nennen.

Doch das ist nun vorbei. Witthake hat geheiratet. Und - in diesem Fall durchaus verständlich - den Namen seiner Frau angenommen. Raider heißt jetzt Twix, und Witthake heißt jetzt Lacroix. Lacroix! Warum ausgerechnet so ein Name?! Was sollen wir denn daraus machen? Crossi? Lahm. Lakritz? Kindisch. Der Gekreuzigte? Blasphemisch. Leute, was ich jetzt sage, das sage ich nicht oft, aber: Da fällt mir tatsächlich nix mehr ein. 

Heimspiel-Tagebuch

Mittwoch, 23.08.2017, 17.36 Uhr (Fabian): Meine Lieblings-Anekdote des vergangenen Wochenendes fand übrigens drüben im Fußballkreis Tecklenburg statt. High Noon in Ladbergen, die Vierte des heimischen VfL empfängt die Fünfte des TuS Recke zum Kreisliga-C2-Spektakel. Endstand: 19:1. Kann man mal machen. Bemerkenswert: 10 Spieler der Gastgeber trafen. Sowas nennt sich dann wohl ausgeglichene Teamleistung.

Mittwoch, 23.08.2017, 17.30 Uhr (Fabian):
 Liebes Tagebuch, hier spricht die Heimspiel-Redaktion. Wie oft hatten wir die Idee schon. Einfach mal einen Blog, eine Art Tagebuch, zu eröffnen, in dem wir euch gerade frei Schnauze mitteilen, was uns just im Augenblick bewegt. Der leckerste Kaffee, das schönste Mittagessen - oder unsere Meinung oder Diskussionen zu manchen Szenen vom Fußballplatz vom Wochenende. Tja, millionenfach schon. Und weil ich der bin, der am liebsten hier eh schon mit sich selbst redet, darf ich das nun umsetzen. Yeeha!

Welch Spektakel: VfL Ladbergen IV - TuS Recke V, 19:1. Wow!

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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Germ. Horstmar 6    13:6 15  
2    SC Hörstel 6    19:6 14  
3    Falke Saerbeck 7    16:9 14  
4    SV Rinkerode 5    20:6 13  
5    SV Bösensell 5    16:3 13  

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