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Christoph Klein-Reesink (l.) geht beim SV Burgsteinfurt in seine fünfte Saison. Ob Jens Kormann für eine zweite Spielzeit als Co-Trainer zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen.

Reese schätzt den kurzen Dienstweg


von Christian Lehmann

(01.12.20) Natürlich wurde im verrückten Trainer-Roulette dieses Spätherbsts auch der Name Christoph Klein-Reesink (43) gehandelt. Über die Zukunft des früheren Oberligaspielers und Aufstiegs-Coaches von Germania Hauenhorst und Germania Horstmar wurde hinter vorgehaltener Hand spekuliert. Bleibt er beim SV Burgsteinfurt? Wechselt er zu einem höherklassigen Verein? Diese Fragen haben Trainer und Verein nun eindeutig beantwortet: Er bleibt - unter anderem, weil er den kurzen Dienstweg in der Kreisstadt durchaus zu schätzen weiß.

Seit seinem Wechsel von der SG Burgsteinfurt zu Borussia Emsdetten im Alter von 13 Jahren, erinnert sich Reese, habe er nicht mehr die Möglichkeit gehabt, mit der Fiets zum Training zu fahren. Das ist beim SV Burgsteinfurt gegeben. Zudem habe das gute, vertrauensvolle Verhältnis zum SVB-Vorstand um Fußball-Abteilungsleiter Bernhard Lefert, Christian "Kiki" Grote und den Sportlichen Leiter Thorsten Engel eine Rolle bei seinen Überlegungen gespielt, im Sommer in die fünfte Saison an der Seitenlinie zu gehen. "Wir sind sehr froh, dass er weitermacht", sagt Thorsten Engel. "Wir haben einige Dinge angesprochen und eine gute Basis gefunden." Klein-Reesink sieht das genauso: "Ich bin Burgsteinfurter, meine Kinder spielen im Verein. Sicherlich lief die Hinserie nicht ganz optimal, aber ich fühle mich hier wohl und weiß, woran ich bin.

Landesliga als Fernziel - aber ohne Brechstange

Sportlich hat der SVB das Ziel, nach dem Abstieg im Jahr 2018 wieder in die Landesliga zurückzukehren, in den vergangenen Jahren verpasst. Auch in dieser Spielzeit erscheint ein Angriff auf die Ligaspitze für den Tabellensiebten (sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Greven 09) nur schwer realisierbar. Immer wieder wurde das Team in den vergangenen Monaten auch durch schwere Verletzungen zurückgeworfen. Die jüngsten Kreuzbandriss-Geschädigten hießen Levin Schmieder und Yannik Grabbe. Mit der Sanierung des Kunstrasenplatzes erhoffen sich die Stemmerter, diese Probleme nachhaltig in den Griff zu kriegen.

"Da hatten wir wirklich die Seuche. Mit dem neuen Kunstrasenplatz haben wir jetzt eine Sorge weniger, es wurde auch Zeit, dass da etwas passiert", so Engel. Externe Neuzugänge sind in dieser ungewöhnlichen Winterpause eher nicht angedacht, die Saison soll mit dem zur Verfügung stehenden Personal vernünftig abgeschlossen werden. Parallel basteln die Verantwortlichen bereits eifrig am Kader für die nächste Spielzeit. Während Klein-Reesink noch keine konkreten Ziele ausrufen möchte, peilt Engel vorsichtig und langfristig den Wiederaufstieg an - "aber nicht mit der Brechstange".

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