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Geht es nach Trainer Axel Binnenbruck, dann ist HSG-Rückraum-Ass und Top-Torschütze Simon Marchand (l.) derzeit "einer der besten Spieler der Liga".

Mit zwei Neuen ins erste Endspiel


von Nicolas Hendricks

(14.03.16) Da staunten einige Besucher am Rande der Landesliga-Begegnung zwischen der HSG Gremmendorf / Angelmodde und der HSG EGB Bielefeld nicht schlecht: Mit Jonas Marchand und Christoph Heinzel standen bei den Hausherren zwei Akteure auf der Platte, die in der aktuellen Spielzeit bislang keine einzige Minute absolviert hatten. Und der Coup ging auf – mit 31:26 (15:12) setzten sich die Blau-Gelben in eigener Halle gegen Bielefeld durch und übertrumpften die Gäste damit in der Tabelle. Ein Blick auf die Tabelle verrät: Zu keinem Zeitpunkt der Saison waren die Aussichten auf den Klassenerhalt für Gremmendorf bislang so gut, wie heute.

„Wir haben diesmal einen großen Willen gezeigt“, sagte HSG-Coach Axel Binnenbruck nach der Begegnung und meinte damit insbesondere die entscheidende Phase des Spiels zu Beginn der Schlussphase. Denn nachdem Gremmendorf bereits mit 13:10, 17:13 und 23:19 geführt hatte, trumpften die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit auf und erzielten durch Dennis Laumann acht Minuten vor dem Ende den 24:24-Ausgleich. Angeführt vom überragenden Lukas Kempken, der unter anderem zum 26:24 und 27:24 vollendete, setzten die Hausherren dann jedoch den entscheidenden Punch zum Sieg.

Kempken wächst über sich hinaus

„Ich kann mich kaum erinnern, dass Lukas Kempken einmal vier Tore in einem Spiel gemacht hat“, freute sich Binnenbruck über die Leistung seines kreativen Aufbauspielers im zentralen Rückraum. Ebenso stark präsentierte sich Simon Marchand, der mit zwölf Treffern wieder einmal der mit Abstand treffsicherste Akteur der Begegnung war. Simons Bruder Jonas entpuppte sich bei seinem Comeback nach langer Auszeit als zentrale Stütze im Defensivverbund. Der zweite Neue, Youngster Christoph Heinzel, schaffte im linken Rückraum Entlastung für Simon Marchand und überzeugte auf Anhieb. Der Rechtshänder stammt aus Schleswig-Holstein und war unter anderem schon in der A-Junioren-Bundesliga am Ball.

„Wir wollten heute stabil stehen und weniger als 30 Gegentreffer zulassen. In der Offensive haben wir uns vorgenommen, einfache Tore zu erzielen und Plus-30 zu werfen. Das hört sich einfacher an, als es ist und ist diesmal trotzdem voll aufgegangen“, analysierte Binnenbruck abschließend. Nach der Osterpause reisen die Gremmendorfer zum TV Werther. Geling dort ein Sieg, ist der Klassenerhalt nur noch höchstens theoretisch in Gefahr. Binnenbruck „Das stimmt, wir haben uns ein erstes kleines Endspiel erarbeitet. Aber wir wissen, was das für eine enorm schwierige Aufgabe wird.“

HSG Gremmendorf/A. – HSG EGB Bielefeld     31:26 (15:12)
Gremmendorf: Menge, Mende – S. Marchand (12/3), Kempken (4), Plettenberg, Richter, Kukuk (je 3), Broer, Strieth (je 2), Heinzel, Kosmalla (je 1), J. Marchand, Igelmann



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