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Simon Marchand war aufseiten der Gäste der überragende Mann, er erzielte neun der 20 HSG-Treffer.
Nick Kukuk und seine HSG feierten den zweiten Saisonsieg und setzten sich vor Westfalia Kinderhaus.
Die Hütte im Kinderhauser Schulzentrum war proppevoll.

Münsters neue Nummer eins


von Nicolas Hendricks

(21.09.15) Die HSG Gremmendorf/Angelmodde ist die neue Nummer eins in Münsters Handballszene. Mit einem 20:19 (10:9)-Auswärtserfolg gegen den SC Westfalia Kinderhaus schob sich das Team von Axel Binnenbruck und Michael van Husen in der Tabelle an den Nord-Münsteranern vorbei auf den fünften Tabellenplatz der Landesliga 2. Youngster Torge Strieth erzielte 58 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die HSG. Es war das einzige Tor, das der Kreisläufer aus dem Spiel heraus erzielte. Mit neun Treffern war Rückraum-Ass Simon Marchand der entscheidende Mann einer immer spannenden, taktisch interessanten aber technisch selten hochklassigen Begegnung.

Rund 300 Zuschauer, darunter etwa 50 Fans aus Gremmendorf, sahen sehr mutige und selbstbewusste Gäste, die über weiter Strecken der Begegnung in Führung lagen. Zu Spielbeginn agierten beide Teams zunächst nervös. Westfalias Henning Spreer machte nach exakt 20 Minuten das 5:5. Anschließend drehte allen voran Marchand auf, traf bis zur Pause drei weitere Male aus dem Rückraum ins Netz und sorgte dafür, dass die HSG mit 10:9 die Seiten wechselte.

Im zweiten Abschnitt führten die Hausherren nur einmal – und zwar genau 70 Sekunden lang – nachdem Michael Dreskornfeld in der 48. Minute das 16:15 erzielt hatte. Doch Marchand glich zum 16:16 aus und läutete damit eine dramatische Schlussphase ein: Sechs Minuten vor dem Ende bekam Westfalia-Akteur Michel Schulz eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. Den anschließenden Siebenmeter für die HSG verwarf Lennard Spanuth jedoch.

"Richtiger Kraftakt"

Besser machte es Henning Kosmalla im nächsten Gremmendorfer Angriff, als er die eigene Überzahl von außen zum 19:18 ausnutzte (56.). 73 Sekunden vor Schluss wuchtete Lars Schulze-Diekhoff das Leder zum 19:19 ins Netz, ehe Strieth die HSG vom Kreis wieder in Führung brachte (20:19). Der letzte Kinderhauser Angriff brachte nichts Zählbares für die Hausherren. Für das Team von Trainer Slawomir Carbon war Spreer mit sechs Treffern der beste Werfer, Dreskornfeld und Schulze-Diekhoff trafen jeweils vierfach.

„Für uns war es das glückliche Ende eines spannenden Spiels“, sagte Binnenbruck nach der Begegnung und analysierte: „Es war ein richtiger Kraftakt mit viel Leidenschaft. Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen. Jetzt sind wir für kurze Zeit die Nummer eins in Münster. Das haben sich viele Leute in unserem Verein durch harte Arbeit in den letzten Jahren verdient“. Neben der starken Defensivleistung auf dem Platz stach in der Schlussphase Sommer-Neuzugang Jan-Hendrik Burfeind im Gremmendorfer Tor mit mehreren Glanzparaden hervor. 

SC Westf. Kinderhaus - HSG Gremmend./Angelm.     19:20 (9:10)
HSG: Buhrfeind, Menge - S. Marchand (9), Spanuth (3/1), Strieth (2/1), Kukuk, Igelmann, Horn, Kosmalla, Plettenberg, Richter (je 1), J. Marchand, Broer, Kempken



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2    Neuenkirchen II 6    23:9 16  
3    SV Mesum II 6    25:12 15  
4    SV Bösensell 5    13:3 15  
5    SV Büren 2010 6    24:12 13  

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