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Kreisliga A

Elyesa Yilmaz (m.) gehört ab sofort dem VfL Ladbergen an. Cheftrainer Stefan Kilfitt (l.) und dessen Co Ralf Kahsmann (r.) begrüßten ihn beim Training am Dienstag. Die passende VfL-Jacke gab's auch bereits. Foto: VfL Ladbergen

Der zweite Herr Yilmaz


Von Fabian Renger

(12.01.22) Mete Yilmaz war in der jüngeren Vergangenheit einer der absoluten Entdeckungen des VfL Ladbergen. Ob es am Nachnamen liegt und dieser für Qualität bürgt, werden wir bald wissen. Denn ab sofort gehört auch Elyesa Yilmaz dem VfL an. Elyesa ist der Bruder von Mete und von Preußen Lengerich II nun an die Königsbrücke gewechselt.

"Er war zuletzt leider länger verletzt, hat sich danach zurück gearbeitet, will jetzt noch ein bisschen mehr Gas geben und es bei uns in Ladbergen versuchen", erklärt Stefan Kilfitt, Coach des VfL. Elyesa Yilmaz ist Mitte 20 und im Mittelfeld zuhause, hauptsächlich dort auf der 'Sechs' eingeplant. Kilfitt kannte ihn noch aus gemeinsamen Tagen bei den Preußen.

Todaro gehört nicht mehr zum VfL

Ab sofort nicht mehr zu Ladbergens Kader gehört indes Gioele Todaro. Er war erst zum Kalenderjahr 2021 von Lengerich nach Ladbergen gekommen. Konnte sich aber nicht wirklich durchsetzen. Nun erfolgte die direkte Trennung. Ansonsten sieht's kadermäßig top aus. "Es bleiben sonst eigentlich alle da", sagt Kilfitt. "Wir haben sehr viel Spaß und wollen eine richtig gute, junge erste Herrenmannschaft aufbauen und A-Jugend-Spielern die Chance geben, durchzustarten."

Dass der VfL mit 15 Zählern auf dem 14. Tabellenplatz herum schlawinert und damit wohl noch lange zittern muss, sei überhaupt kein großes Thema. "Man darf nicht vergessen, dass wir eigentlich noch im  Bonusjahr sind. Das ist die zweite Saison, in der wir uns bewähren dürfen", erinnert Kilfitt  an die Zeit vor ihm. Er war zur Saison 2020/21 beim VfL eingestiegen. Damals übernahm er eine Mannschaft, die in 19 Spielen der Saison 2019/20 einen kümmerlichen Sieg errungen hatte. Das hatte seinerzeit zwar Gründe. Dennoch: Von diesem Abgrund hat sich der VfL inzwischen gelöst und ist peu á peu geklettert.

Licht und Schatten

Kurz mal zurückgeblickt auf diese Spielzeit "Wir haben unnötig Punkte liegen lassen", bläst Kilfitt ins gleiche Horn wie sein Spieler Timon Will neulich. Gemeint sind Partien gegen Velpe, Dickenberg oder Laggenbeck II, wo es keinen Dreier gab. Aber Kilfitt sagt auch ganz richtig: "Wir haben gegen Spitzenclubs gut ausgesehen." Lengerich wurde geschlagen, gegen Riesenbeck gab's ein Remis - auch wenn das damalige 4:4 nach 4:1-Führung sich eher wie eine Pleite anfühlte. Gegen Mettingen (2:4), die ISV-Zwote (2:5) und Dreierwalde (2:3) führte Ladbergen übrigens jeweils 1:0 und hielt lange Zeit gut mit. Ein Zeugnis davon, zu was diese Mannschaft im Stande sein kann. "Ich nehme gerne immer den SC Freiburg als Beispiel für uns", sagt Kilfitt lachend. Dann hätte er als Trainer ja wohl noch einige Jahre beim VfL vor sich. Sein Vertrag läuft schonmal bis 2023...

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