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Kreisliga A TE

Borussia Emsdetten hatte das Nachsehen beim SV Büren. Foto: Rolf Grundke/Rolfinaction

Mehr als nur eine Randnotiz


Von Fabian Renger

(22.07.21) Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Genauso wenig wie ein Testspiel-Sieg über einen Westfalenligisten aus einem A-Ligisten direkt einen Bezirksligisten macht. Dennoch müssen wir über diese Schwalbe namens SV Büren reden. Denn dieser 3:2 (2:1)-Erfolg über Borussia Emsdetten am Mittwochabend war mehr als nur eine kleine Randnotiz. "Die Jungs haben sich sehr, sehr gefreut", berichtet der stolze Trainer Marcel Czichowski.

Das durften sie auch. Gibt zwar keine Punkte. Testspiel ist Testspiel. Aber so ein Sieg ist gut fürs Selbstbewusstsein. Gerechnet hatte der Coach nicht unbedingt damit. Er war etwas angespannt im Vorfeld, verrät er. Fünf, sechs potenzielle Stammspieler wie beispielsweise Carl Gründel, Eduard Keib, Eduardo oder Pedro hatten ihm gefehlt. Angreifer Ilijan Ridic wurde vom Übungsleiter ins Mittelfeld zurückbeordert - mangels Alternativen. Doch Ridic performte dort ordentlich. Wie die restliche Truppe.

Frühstart des SVB

"In den ersten 25 bis 30 Minuten waren wir definitiv spielbestimmend", erzählt Czichowski. Nach acht Minuten führte der SVB 2:0. Marco Schneider (5.) und Kristos Schönfeld (8.) hatten getroffen. Besonders auf den Außenbahnen eroberten die Bürener massig Bälle. Beim zweiten Tor war das wieder der Fall. Tief ging's nach so einer Balleroberung schnell in die Spitze, einmal klatschen lassen, einmal die Seiten verlagern - schon lag der Ball im Netz. "Das war schon sehr, sehr nah an dem, wie ich Fußball spielen lassen möchte", verwendete der Übungsleiter für diesen Spielzug das Wort 'Musterbeispiel'. Abspeichern. Und gerne wiederholen.

Freilich: Die Borussen, die keinesfalls mit einer C-Elf aufgelaufen waren, brachten SVB-Keeper Nick Gumenschaimer öfter in Bedrängnis. Doch der hielt stark. Bei Hendrik Ohdes Kopfballtor nach einer Ecke war er machtlos (43.). Später erhöhte Schönfeld auf 3:1 (71.), Sedat Yildiz traf für die Borussen mit dem Schlusspfiff zum 3:2-Endstand (90+2.). Czichowski gab uns einen Einblick in seine Motivationsrede: "Ich hab den Jungs eigentlich nur gesagt, dass ich der festen Überzeugung bin, dass wir viele Spieler im Kader haben, die das Potenzial für die Westfalenliga und dort teilweise auch schon gespielt haben." Daran erinnerte er seine Crew. Und daran, dass sie von diesem Potenzial Gebrauch machen sollen. Seine Jungs bewiesen dies eindrucksvoll.

Pedro: Kreuzband angerissen

Es war der dritte Test des hochgehandelten wie ambitionierten A-Ligisten. 3:1 hieß es vor zwei Wochen bei BW Merzen, 4:4 am vergangenen Wochenende gegen BW Hollage II. "Wir sind noch nicht so weit, über 90 Minuten Vollgas geben zu können", gesteht Czichowski. Jegliche Ausdauergeschichten verbindet er übrigens im Training mit fußballerisch-taktischen Elementen. Aber auch Büren hat so seine Problemchen. In der kommenden Woche fehlen beispielsweise elf Flemmer. Czichowski graust es daher schon vor den nächsten Tagen. Worauf er ebenfalls hätte verzichten können: Innenverteidiger Pedro hat sich in der brasilianischen Heimat das Kreuzband angerissen und fällt erstmal aus. Gute Besserung!

Haken wir noch ein paar Punkte ab. Wie gefällt dem Trainer der Spielplan? Geht ja gut los, direkt gegen Eintracht Mettingen. "Das ist ein Auftakt nach Maß, der gefällt mir. Das wird ein Gradmesser", bekommt auch Czichowski mit, dass sich im Tüöttendorf gerade einiges verändert. Mettingen, den SC Halen oder auch Teuto Riesenbeck zählt er zu den ärgsten Konkurrenten. "Da müssen wir erstmal dran vorbei", weiß der Coach.

Selahattin Ekicibil?

Wir müssen abschließend aber noch einen Namen aus der Aufstellung kurz abfrühstücken. Wer ist Selahattin Ekicibil? Sagte uns jetzt nämlich nicht so viel, ehrlich gesagt. Er kam gegen Emsdetten nach einer runden Stunde in die Partie. Für die vorige Saison spuckt fussball.de genau einen Einsatz für die Reserve aus. Ekicibil ist 40 Jahre jung und ein sporadischer Trainingsgast der Bürener, die Kinder von Czichowski und ihm spielen in einer gemeinsamen Truppe. "Er ist noch sehr umtriebig. Wenn ich mit 40 noch so fit bin, wäre ich glücklich", sagt Czichowski anerkennend.

Eine ausführliche Bilderstrecke zum Spiel gibt's Öffnet externen Link in neuem FensterHIER.

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