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Daumen hoch: Marcel Fellhölter wird im Sommer Cheftrainer von Cheruskia Laggenbeck II. Foto: Cheruskia Laggenbeck

Hart im Nehmen: Marcel Fellhölter wird Cheruskias Reserve-Trainer


Von Fabian Renger

(08.03.22) Man hört das ja häufig, dass jemand fußballgeil oder fußballverrückt sei. Auch Marcel Fellhölter sagt das mit der Fußballgeilheit über sich selbst. Doch Marcel Fellhölter, der im kommenden Sommer die Reserve von Cheruskia Laggenbeck als Cheftrainer übernimmt und auf Marc Wichmann folgt, ist wirklich etwas sehr fußballgeil. In jedem Fall ist er absolut hart im Nehmen.

Zwei Kreuzbrandrisse durchlitt der (noch) 27-Jährige bislang. Sage und schreibe sechsmal (!) wurde er am rechten Knie operiert. Andere würden bei so einer Krankenakte aufgeben. Die Stiefel wegpacken. Die Luft aus den Bällen rauslassen. Fellhölter ist da aber anders gestrickt. (Anm., d. Red: gewisse Parallelen tun sich an dieser Stelle auf mit Lienens baldigem Chefcoach Lars Falke. Die spinnen, die Niedersachen...)

Fellhölter spielt immer noch. Als spielender Co-Trainer steht er bei der TSG Burg Gretesch (1. Kreisklasse Osnabrück) auf dem Platz. Seit Januar 2020 ist er bei der TSG im Trainerteam tätig. Burg Gretesch steht auf einem sechsten Rang der Tabelle. Keine Ahnung, wie gut das ist. 

Früher mal Probetraining unter Heiko Becker

Berührungspunkte mit Cheruskia hatte Fellhölter bislang maximal aus früheren Testspielen. Und aus zwei Probetrainings unter Heiko Becker, dem damaligen Coach von Laggenbecks erster Mannschaft. Die Anfahrt des in Osnabrück wohnhaften Fellhölter war aber zu lang. Man kam nicht zusammen. Ansonsten kennt der C-Lizenz-Inhaber den Verein eher vom Hörensagen. Besser gesagt: Von Ralph Rotter.

Der ist Cheruskias Fußball-Senioren-Obmann. Genauso wie Fellhölter ist er im Vertrieb tätig. Beide arbeiteten vor einiger Zeit mal im selben Unternehmen. Jüngst trafen sie sich beim Kaffee. Man unterhielt sich, schnackte über dies jenes - auch über Fußball. "Da hat er gesagt: Er würde sich gerne verändern", erinnert sich Rotter. "Und ich hab ihn gefragt, ob er nicht Lust hätte, bei uns was zu machen." Es ist so wie in der Liebe: Fragen hilft manchmal. Diesmal gab's keinen Korb. Denn nur wenige Gespräche später, präsentierte Rotter den Ex-Arbeitskollegen als künftigen Chefcoach. Am Sonntag nach dem Spiel gegen Lotte wurde er der Truppe vorgestellt. Übrigens: Wilhelm "Willi" Fleck, aktuell bereits bei Cheruskia II als Kicker aktiv, wird Fellhölters spielender Co-Trainer.

Spielerpass, ja, Spielertrainer, eher nein

Er selbst werde seinen Spielerpass zwar mit rüber nehmen, ein Engagement als Kicker sei aber nicht geplant, eröffnet Fellhölter. Maximal im Notfall. Sechser, Achter, Innenverteidiger - irgendwo im Zentrum würde er dann auftauchen. "Mit dem Alter und den Knien muss ich nicht mehr so viel laufen, aber mit dem Auge mache ich einiges wieder wett", witzelt der Coach, der in der Jugend u.a. bei Viktoria Georgsmarienhütte ausgebildet wurde. Humor hat er also auch noch. 

Abgesehen davon: Was sprach noch für Fellhölter, Herr Rotter? "Er ist wissbegierig, will - wenn es die Zeit zulässt - auch in absehbarer Zeit den B-Schein machen. Und ein Trainer aus einem anderen Kreis bringt vielleicht frischen Wind rein", erklärt Rotter die Entscheidung pro Fellhölter mit dem berühmt-berüchtigten neuen Impuls. Die Personalie Fleck dürfte Fellhölter schnell bei der Integration helfen. Klingt gut.

Für Fellhölter, der seine erste Aufgabe als Haupttrainer im Seniorenbereich antritt und in seinem jungen Alter kein Problem sieht, spielt die Liga übrigens keine Rolle. Er würde den aktuellen A-Liga-Viertletzten auch in der B-Liga übernehmen. "Wichtig ist es, dass wir als Team zusammenbleiben und arbeiten und uns ligaunabhängig die Erfolgserlebnisse wiederholen", gibt er die Devise voraus.

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