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Kreisliga A TE

Dörenthes Stefan Sackarndt (graues Trikot) ist vom Restart bis dato positiv überrascht. Foto: Renger

Von Top-Frühform bis "Holz im Fuß"


Von Julian Schimmöller

(30.07.21) Seit knapp einem Monat läuft bei den meisten A-Ligisten die Vorbereitung, einige Testspiele wurden auch bereits absolviert - da kann man schon mal ein erstes Zwischenfazit ziehen. Wir haben uns ein paar Spieler rausgepickt und nach dem aktuellen Stand gefragt: Gab es nach der langen Unterbrechung Anlaufschwierigkeiten? Welche Besonderheiten gab und gibt es? Und was gibt es bis zum Start noch zu tun?

Wir fangen mal etwas unorthodox mit der letzten Frage an, die Niklas Heilemann von Teuto Riesenbeck so beantwortet: "Puh, da fällt mir spontan nicht viel ein." Kein Wunder: Die Riesenbecker legten bisher beeindruckende Testspiel-Ergebnisse hin, schlugen mit Hauenhorst (2:1), Recke (2:0) und der ISV (4:0) gleich drei Bezirksligisten und verloren nur gegen Landesligist Altenrheine mit 1:2. "Gerade das Spiel gegen die ISV war von Anfang bis Ende richtig stimmig. Allgemein sprechen die Ergebnisse ja auch für sich", resümiert ein zufriedener Heilemann. Er blickt also positiv Richtung Saisonstart, mahnt aber auch: "Gegen starke Gegner sehen wir häufig gut aus, das müssen wir dann aber auch gegen die vermeintlich Kleineren schaffen."

Der Kapitän selber fällt aktuell mit Leistenproblemen aus, ansonsten sieht es bei Teuto personell aber ziemlich rosig aus: "Zu Beginn der Vorbereitung waren bestimmt fünf oder sechs Leute mit kleineren Weh-Wehchen dabei, da hatte unsere Phsyiotherapeutin gut zu tun. Inzwischen sind außer mir aber alle wieder dabei", so Heilemann. Seine Prognose sieht entsprechend positiv aus: "Wenn wir so wie aktuell auch zum Saisonstart drauf sind, können wir denke ich an die starke letzte Spielzeit anknüpfen."

Hin und Her in Hopsten

Weniger glatt verlief die Vorbereitung in Hopsten, auch angesichts der lange Zeit komplizierten Trainersituation dort, die erst Ende Juni mit der Verpflichtung von Sven Jenssen endgültig gelöst werden konnte. Auch deshalb sagt Westfalia-Kapitän Basti Stapper: "Am Anfang war es ein Hin und Her, aber inzwischen läuft es gut." Gerade zu Beginn sah das noch etwas anders aus: "Ich habe mich zwar fit gehalten, aber mit dem Ball am Fuß war es dann doch erstmal ungewohnt. Bei dem ein oder anderen hat man gemerkt, dass die Fußballschuhe seit November nur in der Tasche lagen, da war noch jede Menge Holz im Fuß."

Die lange Pause, der neue Trainer - es gibt noch einiges zu tun bis zum Saisonstart in Hopsten: "Mit Sven spielen wir ein neues System, da läuft noch nicht alles rund. Allgemein bringt er als externer Trainer, der nicht aus Hopsten kommt, viele neue Sichtweisen ein, die wir erst noch verinnerlichen müssen." Das Hauptproblem ist aber aus Sicht von Stapper noch ein anderes: "Konditionell müssen wir noch einiges aufholen, gerade weil aktuell ja auch noch Urlaubszeit ist."

Nicht ganz unabhängig von der fehlenden Fitness ist wohl auch die Verletztenliste der Hopstener: Lukas Mause wird mit einem Knorpelschaden im Knie lange fehlen, Georg Niemann und Jan Nagelschmitz laborieren an Bänderverletzungen, Keeper Nick Lüttmann an Oberschenkelproblemen.Es könnte also besser laufen, die Flinte ins Korn wirft Stapper aber noch lange nicht: "Die Entwicklung in der Vorbereitung ist in Ordnung. In den nächsten Wochen wird der Kader auch wieder kompletter sein, sodass wir dann im Vorbereitungsendspurt nochmal richtig Gas geben können."

Sackarndt ist positiv überrascht

Einen suboptimalen Start erlebte Dörenthes Stefan Sackarndt nach dem ersten Lockdown: "Da hab ich mich direkt in der ersten Einheit verletzt", erinnert sich der Blondschopf zurück. Umso besser lief es dafür diesmal: "Ich war positiv überrascht, der Qualitätsverlust war gar nicht so riesig wie erwartet. Weder bei mir persönlich noch bei der Mannschaft." Bei der Fitness gebe es auf Kreisliga-Niveau natürlich große individuelle Unterschiede, aber das Gesamtbild sei schon in Ordnung. Die ersten beiden Testspiele gewann die Rottmann Elf gegen die Reserve von Borussia Emsdetten (3:2) und bei B-Ligist Uffeln (3:1), dennoch sagt Sackarndt: "Die vier Wochen bis zum Start brauchen wir schon noch."

Woran es hapert? Die Basics seien da, an den Feinheiten müsse aber noch gearbeitet werden: "Die Finesse und die Spritzigkeit" fehlen aus Sackarndts Sicht noch ein wenig. Worüber man in Dörenthe angesichts des schmalen Kaders extrem froh ist: Die befürchteten Verletzungsprobleme nach der langen Fußballpause blieben aus. Einzig Markus Ahmann, der in der letzten Spielzeit einen Kreuzbandriss auskurierte, hat noch mit Knieproblemen zu kämpfen. Ansonsten zwickt es nur mal hier und da - gerade in der Vorbereitung nicht unüblich. Und so blick Sackarndt "guten Mutes" in Richtung Saisonstart.

Das Juni-Kicken hilft

Positiv schaut auch Eschs Jannik Holthaus in Richtung Saisonbeginn: "Vom Gefühl her können wir an den guten Start in der letzten Saison anknüpfen." Das System von Trainer Manuel Schnieders kenne die Mannschaft nun schon, viele Neuzugänge mussten auch nicht integriert werden, entsprechend läuft Vieles schon ordentlich. So zu sehen beispielsweise beim 0:0 bei Bezirksligist Laggenbeck, wo die Püsselbürener aus Holthaus Sicht ein "richtig gutes Spiel" machten: "Gerade läuferisch sieht es schon wieder gut aus, motiviert sind nach so einer langen Pause sowieso alle."

Dass es in der Vorbereitung seit Anfang Juli kaum Anlaufschwierigkeiten gab, führt der Mittelfeldmann auch auf Vormonat Juni zurück: "Da sind wir zwar noch nicht richtig gestartet, haben uns aber zweimal pro Woche zum Kicken getroffen. Das war zumindest für mich auf jeden Fall wichtig zum Reinkommen." Auch auf die Mannschaft gesehen habe das Kicken insofern geholfen, dass alle zum Vorbereitungsstart wieder ein vernünftiges Fitnesslevel hatten und es wenig bis gar keine Verletzungsprobleme gab. Dementsprechend zieht auch Holthaus ein positives Zwischenfazit. "Taktisch müssen wir uns nach der langen Pause noch ein wenig wieder einfinden, aber ansonsten sind wir auf einem guten Weg."

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