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Kreisliga A TE

Sein erstes Jahr als Chefcoach könnte kaum besser laufen. Deswegen haben sich Sascha Höwing und Preußen Lengerich dazu entschieden, die Zusammenarbeit auch in der kommenden Saison fortzuführen.

Höwing geht ins zweite Jahr


Von Theresa van den Berg

(20.12.21) Warum aufhören, wenn es läuft? Das hat sich auch Sascha Höwing, Trainer von Preußen Lengerich, gedacht und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Vereins entschieden: Er geht im Sommer in seine zweite Saison als Cheftrainer. Trotz Angebote anderer, auch höherklassiger Vereine musste der 35-Jährige nicht lange überlegen. „Man geht nicht nach nur einem Jahr.  Es steckt noch so viel Entwicklungspotential in der Mannschaft, da war schnell klar, dass ich bleibe.“ 

Es passt bei den Preußen – im Team und drumherum. Das zeigt sich vor allem auf dem Platz. Erst am letzten Spieltag vor der Pause mussten die Blau-Weißen die erste Niederlage in dieser Spielzeit hinnehmen. Ausgerechnet im Derby gegen Ladbergen. „Natürlich wurmt einen das. Wir wissen aber auch, dass wir das Spiel unter anderen Umständen nicht verloren hätten. Der Frust ist schnell verflogen und die Jungs hätten am liebsten direkt das nächste Spiel gehabt.“ Darauf müssen die Lengericher, die eine bärenstarke Saison spielen und wohl zur Überraschung aller mit 34 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz überwintern, noch ein wenig warten. „Aber wir sind heiß auf die Aufgaben im nächsten Jahr. Da kommt mit Büren und Mettingen ganz schön was auf uns zu.“ 

Man gewöhnt sich dran

Für Höwing ist diese Saison seine erste als Cheftrainer einer Seniorenmannschaft. Nachdem er jahrelang als Jugendtrainer und zwischenzeitlich als spielender Co-Trainer bei den Preußen aktiv war, wagte er Anfang 2021 den nächsten Schritt. „Anfangs war die neue Situation ziemlich ungewohnt. Ich musste mich von meiner Rolle als Spieler lösen, was zunächst nicht so gut funktioniert hat.“ Aufgrund zahlreicher Ausfälle musste er immer wieder ran. Doch die Personalsorgen habe die Truppe nur noch enger zusammengeschweißt. „Wir sind immer mehr zusammengewachsen. Spätestens beim Spiel gegen Halen habe ich gemerkt, dass wir eine richtige Mannschaft sind. Jetzt spielen wir beim Konzert der Großen mit. Da hat uns vorher keiner gesehen.“ 

Mittlerweile kann sich Höwing voll und ganz auf seinen Job als Coach konzentrieren – und macht diesen anscheinend ziemlich gut. „Ich habe mich in der Trainerrolle gefunden und merke, dass ich mich Stück für Stück weiterentwickele. Bei den Gesprächen mit den Spielern, taktisch, bei jeder Trainingseinheit.“ Vor allem die Kommunikation musste der Lengericher lernen. Vom Kumpeltyp zum Trainer, der Entscheidungen treffen und die richtigen Worte finden muss – daran musste sich Höwing gewöhnen. Doch er und sein Team stehen im ständigen Austausch. „Da fragt man schon mal nach, wie es aussieht und was man besser machen kann.“  

Die Jugend kann kommen

Ein ziemlich eingeschworener Haufen also, den man da bei den Blau-Weißen hat. „Die Teamchemie stimmt. Jeder kann sich auf den anderen verlassen, jeder weiß, was er von dem anderen bekommt und wie er ihn anspielen muss. Auch die Neuzugänge haben sich gut integriert.“ Neben dem aktuellen Kader war für den Coach außerdem der Unterbau wichtig. Auf den freut er sich im Sommer ganz besonders. „Mit den Jungs bin ich in die Bezirksliga aufgestiegen. Die kenne ich in und auswendig.“

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