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Kreisliga A TE

Nico Jürgens (v.) ist zurück bei der ISV-Reserve. Nach vier Jahren Abstinenz. Foto: Rolf Grundke/Rolfinaction

"Fühlt sich so an, wie nach Hause zu kommen"


Von Fabian Renger

(28.07.21) Nico Jürgens ist ein Mann mit (gutem?) Geschmack. Die zweite Mannschaft der ISV fuhr am vergangenen Wochenende ins Trainingslager. Das in der Nähe von Emden gelegene Ihlow in Ostfriesland wurde angesteuert. Von Freitag bis Sonntag machte Coach Steffen Büchter seine Jungs lang. Am Freitagabend stand die Neulingstaufe an. Die Neuzugänge schmetterten einen Hit nach dem nächsten, Dieter Bohlen wäre vermutlich stolz gewesen. Jürgens entschied sich für die Backstreet Boys und "I Want It That Way". Starke Auswahl. Er hat Geschmack, sagen wir ja. "Danach hat der Laden gebrannt", berichtet Jürgens von seinem Auftritt mit einem dicken Lachen.

Dieses Thema können - und wollen - wir aber nicht weiter vertiefen. Was im Trainingslager passiert, bleibt im Trainingslager. Ist vielleicht auch besser so. Jürgens ist jedenfalls froh, wieder zurück zu sein bei seinem Heimatverein. "Das fühlt sich so ein bisschen an, wie nach Hause zu kommen", sagt er. Bis 2017 spielte er bereits im Sportzentrum Ost. Die gesamte Jugend-Zeit verbrachte er dort, auch die ersten beiden Jahre als Senior - damals wie heute in der Reserve. Es folgte der vierjährige Sprung zum SV Dickenberg. Dort war er zwei Jahre Kapitän. Nicht nur Sänger, sondern auch Führungskraft also. Vielseitig, der Herr.

Büchter blieb hartnäckig

Wieso er sich trotz seines Kapitänsamts vom Berg verabschiedet hat, hat vor allem mit Steffen Büchter zu tun. "Steffen ist natürlich ein geiler Trainer", erklärt Jürgens. "Er war ziemlich hartnäckig und hat mich in jedem Winter angesprochen." Bereits im vorigen  Jahr habe er mit sich über eine Rückkehr gerungen, aber während Corona den SVD im Stich zu lassen, das war kein schöner Gedanke. Aber während es dort sportlich nicht gerade aufwärts ging in der Saison 2020/21, entwickelte sich die ISV-Zweitvertretung hervorragend und wurde Dritter. "Da musste Steffen nicht mehr so viel Arbeit leisten, das war in diesem Jahr quasi ein Selbstläufer", so Jürgens.

Beide kannten sich aus gemeinsamen Zeiten in der Jugend. Jürgens wurde 1996 geboren, Büchter kam 1995 zur Welt. Alle zwei Jahre spielten sie gemeinsam. Wer der bessere Flemmer gewesen ist, da gibt's nichts zu beschönigen. "Mit weitem Abstand natürlich Steffen", gibt Jürgens lachend zu. Er habe ein "gutes Auge für den letzten Pass" und er sei technisch versiert, fahndete Büchter laut eigener Aussage im März lange nach einem Spielertyp á la Jürgens, der über einen gut Zug in die Box verfüge. Wie würde er sich charakterisieren? "Ich komme schon sehr über die Technik und das Passspiel, ich bin nicht der Sprinter, der die Linie lang läuft", erklärt Jürgens. Auch im Zweikampf sollte man es besser nicht mit ihm aufnehmen.

Jürgens trägt die '10'

Der Offensiv-Allrounder war als Senior in seiner ersten Zeit ganz vorne im Sturm zu finden, auf'm Berg war er eher der Sechser. Bei der ISV läuft es nun wohl eher auf die Achter-Position hinaus. Offensives Zentrum also. Bei allen drei Tests, zuletzt beim 2:2 gegen den SC Hörstel am Montagabend, stand er in der Startelf. Er trägt wie beim SVD die '10', übernimmt also die Nummer von Cedric Büchter. Große Fußstapfen, aber wenn diese Nummer frei ist, sagt man ja nicht nein. Hätten wir ganz genau so gemacht.

Und damit zurück nach nach Ihlow. Trainingseinheiten, nette Abende, ein Test gegen den lokalen TuS Westerende (8:2-Sieg für die ISV). Ein schönes Wochenende. "Das hat bisher gut gebockt, ich wurde super aufgenommen", freut sich Jürgens. Mit der ISV-Reserve will er möglich weit oben in der Tabelle mitspielen. "Vielleicht können wir indirekt ins Aufstiegsrennen eingreifen und den Favoriten ein paar Punkte klauen", sagt der 25-Jährige. Also auch sportlich will er den Laden zum Brennen bringen - nur die Backstreet Boys passen als musikalische Untermalung bei Siegesfeiern wohl eher weniger, behaupten wir...

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