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Bezirksliga 12

Gerhard Rühlow verkündete Erfreuliches: Die Anzahl der Roten Karten in der Bezirksliga 12 ist rückläufig.
Dieter Hanebuth von Westfalia Kinderhaus nahm die Meister-Urkunde entgegen und richtete charmante Worte an Staffelleiter Rühlow.

Kinderhaus dankt und tischt üppig auf


Von Christian Lehmann

(20.07.18) Da waren durchaus Parallelen zur vergangenen Saison zu erkennen. Schon fast ein bisschen überfordert wirkten die Vertreter der Bezirksliga 12-Vereine im Vereinsheim des SC Westfalia Kinderhaus mit den zahlreichen Köstlichkeiten, die der Gastgeber bereitgestellt hatte. "Wer soll denn das alles essen?", fragte Staffelleiter Gerhard Rühlow und bedankte sich im Namen aller für die fürstliche Bewirtung.

Der Meister der Saison 2017/18 gab am Donnerstagabend beim Staffeltag nicht nur kulinarisch eine exzellente Visitenkarte ab, auch sportlich hatte die Mannschaft von Trainer Marcel Pielage Maßstäbe gesetzt. Vom ersten bis zum letzten Spieltag stand der Landesliga-Aufsteiger auf dem ersten Platz. "So etwas habe ich noch nie erlebt", erklärte Rühlow. Und wenn das der verbandsweit dienstälteste Staffelleiter sagt, dann hat das etwas zu bedeuten. Mit großer Freude nahm Westfalias Sportlicher Leiter die Meister-Urkunde entgegen und bedachte vor allem Rühlow mit warmen Worten. Immerhin: Auf die Kompetenz des fürsorglichen Staffelleiters muss er auch in der nächsten Saison nicht verzichten, denn Rühlow betreut bekanntlich auch die Landesliga 4. Den übrigen Anwesenden wünschte er alles Gute für die kommende Spielzeit. "Meister kann leider nur einer werden. Wir haben auch lange gewartet", so Hanebuth. 

Deutlich weniger Rote Karten

Den Aufstieg haarscharf verpasst hat der SC Altenrheine, der als Vizemeister in der Aufstiegsrelegation erst im vierten K.O.-Spiel im Elfmeterschießen an der Reserve der Hammer SpVgg scheiterte. Trotzdem gratulierte Rühlow dem anwesenden SCA-Vorsitzenden Jörg Brandhorst zu einer hervorragenden Saison.

Erfreuliches durfte Rühlow in Sachen Fairplay verkünden. In den vergangenen beiden Spielzeiten ist die Zahl der Roten Karten von 28 (Saison 2016/17) stetig gesunken. 2017/18 waren es 21, in der abgelaufenen Saison nur noch 15. Greven 09, Arminia Ibbenbüren, die Ibbenbürener SpVgg, BW Aasee, Teuto Riesenbeck und Vorwärts Wettringen kamen gänzlich ohne direkten Platzverweis aus. Die Zahl der Gelb-Roten Karten blieb mit 25 in etwa gleich, die Anzahl der Gelben Karten stieg von 850 im Vergleich zur Vorsaison auf 948. Als fairstes Team wurde die Ibbenbürener SpVgg vor Wettringen, dem SV Wilmsberg und Kinderhaus ausgezeichnet. Im gesamten Verbandsgebiet ist die ISV sogar drittfairstes Team. Die Anzahl der Ordnungsgelder war mit 1.250 Euro vergleichsweise gering - 385 Euro davon entfielen auf fehlende Spielerpässe, 375 Euro auf Innenraumverweise (sechs an der Zahl, verteilt auf nur drei Vereine). Nicht ein einziges Mal musste die Bezirksspruchkammer urteilen, ihr Vorsitzender Ludger Rüschenschmidt sparte sich daher die Reise nach Kinderhaus. 

17 Teams - Rühlow war "selber überrascht"

Die Abgeordneten der Aufsteiger Germania Horstmar, Cheruskia Laggenbeck und SG Telgte waren ebenso erschienen wie Manfred Hoge vom Landesliga-Absteiger SV Burgsteinfurt. Ein Vertreter des SC Preußen Lengerich war nicht vor Ort. Dafür, dass in Staffel 12 künftig 17 Teams an den Start gehen werden und dass es ergo auch vier Absteiger geben wird, könne er nichts, betonte Rühlow: "Das habe ich nicht verursacht, ich war selber überrascht." Zuversichtlich ist der Funktionär, dass die vergleichsweise hohe Zahl an Spielausfällen (22) aus der Vorsaison künftig wieder reduziert werden könne. Immerhin verfügen mit drei Ausnahmen mittlerweile alle Klubs über einen zugelassenen Platz mit Flutlicht-Anlage. Interessant auch: Beim TuS Germania Horstmar wird der Kunstrasenplatz als Hauptplatz geführt.

Mit Blick auf die kommende Spielzeit schärfte Rühlow auch nochmal die Sinne der Anwesenden dafür, dass beim Abschließen des Spielberichts immer ein Vertreter jedes Vereins zugegen sein müsse. "Sie dürfen sich in ihrem Interesse nicht auf das DFBnet verlassen", mahnte er zudem. In diesem Zusammenhang dürften auch nur jene Spieler auf der Ersatzbank sitzen, die auch auf dem Spielberichtsbogen stehen. Die Passkontrolle entfällt künftig, sofern bis zum 31. Dezember 2018 alle Portraitfotos der Spieler hochgeladen werden. Wissenswertes gab es auch beim Thema Sperre nach fünfter Gelber Karte: Wechselt ein Spieler im Laufe einer Saison den Verein und bleibt auf derselben Ebene (beispielsweise von der Bezirksliga 12 in die Bezirksliga 7), so nimmt er seine Gelben Karten mit. Die Ankündigung, dass künftig auch bei Vereinen, denen von der jeweiligen Stadt oder Kommune die Verantwortung über eine Sportstätte übertragen wurde, eine Platzkommission zusammentreffen muss, bevor ein Platz gesperrt wird, sorgte nicht bei allen für Begeisterung. Das änderte aber nichts daran, dass die rund eineinhalbstündige Versammlung - nicht nur kulinarisch - eine runde Sache war.

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