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Kreisliga A2

Oliver Logermann tritt im Januar erneut beim TuS Ascheberg an. Foto: Greshake

Logermann-Comeback beim TuS Ascheberg


Von Christian Lehmann

(28.11.23) Im März dieses Jahres landete der TuS Ascheberg mit der Verpflichtung von Oliver Logermann einen echten Coup. Nach dem privat bedingten Rückzug von Marcel Bonnekoh brauchte der abstiegsbedrohte A-Ligist einen Retter - und bekam ihm. An der Seite von Trainerlegende Biber Töller feierte der 38-jährige Interimscoach mit dem Team den Klassenerhalt, danach zog er sich wie verabredet wieder zurück. Im Januar finden beide Seiten dann wieder zusammen: Logermann übernimmt das A2-Schlusslicht in der Rückrunde, soll erneut den Ligaverbleib sichern - und danach bleiben. Zudem bekommt er im Sommer einen prominenten spielenden Co-Trainer: Florian Quabeck.

Eigentlich hatte man beim TuS im Sommer auf ruhigere Zeiten gehofft. Nach nur vier Punkten aus neun Spielen der neuen Saison zog der Verein dann aber bereits die Reißleine und trennte sich von Steven und Dominik Degelmann. Seither standen mit Dirk Hollenhorst und Hendrik Füchtling zwei Vereinsurgesteine an der Linie. Sie landeten beim 2:1-Erfolg gegen den SV Rinkerode auf Asche zuletzt einen ganz wichtigen Dreier im Abstiegskampf. Da das letzte Spiel des Jahres gegen Fortuna Schapdetten bereits jetzt abgesagt wurde, treten sie nun wieder ins zweite Glied. 

Vereinbarung gilt ligaunabhängig

Abteilungsleiter Oliver Gellenbeck hatte am Dienstag einiges zu verkünden. "Ab Januar wird Oliver Logermann den Trainerposten übernehmen. Wir sind guter Dinge, dass wir das Ruder noch herumreißen können. Er wird aber ligaunabhängig auch in der kommenden Saison unser Trainer bleiben. Bis zum Saisonende wird er von Hendrik Füchtling unterstützt, im Sommer steigt dann Florian Quabeck als spielender Co-Trainer ein." Uff, das sind Nachrichten. Gellenbeck erklärt, warum ein Comeback Logermanns an der Linie nicht nur aus Vereinssicht die perfekte Lösung ist: "Wir hätten Olli schon damals gerne behalten, weil es mit ihm und der Mannschaft gut gematched hat. Er weiß, dass wir hier in Ascheberg Potenzial haben. Wir sind guter Hoffnung, dass wir bald einen neuen Kunstrasenplatz bekommen - da entsteht was", sagt Gellenbeck. 

Logermann, als Spieler unter anderem für Preußen Münster, Borussia Dortmund, Emsdetten 05 und den TuS Hiltrup am Ball, stieg 2016 beim SV Drensteinfurt als Spielertrainer ein. Eine weitere Tätigkeit beim damaligen Landesligisten BSV Roxel endete nach knapp eineinhalb Jahren früher als geplant. Der frühere Offensivspieler wohnt aktuell noch in Münster, ein Umzug nach Senden steht aber im nächsten Jahr an. Dort wohnt auch Quabeck, der ebenfalls im höherklassigen Amateurfußball viel herumgekommen ist (Stationen u.a. bei GW Nottuln, Preußen Münster, Emsdetten 05, Eintracht Rheine, VfL Wolbeck). In Wolbeck war der 33-jährige Defensivspieler in der Saison 2021/22 als Cheftrainer tätig, anschließend unterstützte er Logermann als Co-Trainer in Roxel. Aktuell hält sich Quabeck bei Union Lüdinghausen fit.

Logermann: "Ein echt cooler Haufen"

"Ich habe mir eigentlich immer gesagt 'A-Liga oder B-Liga machst Du never'", gesteht Logermann. Die kurze Zeit beim TuS habe bei ihm allerdings für einen Sinneswandel gesorgt. "Es hat mir richtig gut gefallen, das ist ein echt cooler Haufen. Ich habe gemerkt, dass es für mich so ganz ohne Fußball doch schwierig ist." Anfragen für ein höherklassiges Engagement habe es durchaus gegeben, doch letztlich half auch Logermanns private Situation bei der Entscheidung pro Ascheberg. "Natürlich hätte mich das gereizt, aber ich erwarte im nächsten Jahr Nachwuchs - da wird es zeitlich doch ein wenig knapper. Drei- oder viermal pro Woche auf dem Trainingsplatz zu stehen, wird dann schwierig. Außerdem hat sich der TuS Ascheberg sehr um mich bemüht." 

Für die kommende Saison wollen Logermann und Quabeck ihr Netzwerk nutzen, um dem einen oder anderen Neuzugang einen Wechsel nach Ascheberg schmackhaft zu machen. In der Winterpause wird es wohl keine große "Einkaufstour" geben. "Ich hoffe, dass ein paar der angeschlagenen Jungs zurückkommen und wir in der Rückrunde angreifen können. Ich sehe das aber als längerfristiges Projekt, weil ich das Gefühl habe, dass man hier ein bisschen was bewegen kann." Mit dem SV Drensteinfurt ging's unter Logermann jedenfalls binnen weniger Jahre von der Kreis- hoch in die Landesliga. Aber wir wollen keinen Druck aufbauen...

Hendrik Füchtling unterstützt Logermann bis zum Saisonende, Dirk Hollenhorst (h.) kümmert sich in der Rückrunde wieder vermehrt um seine Aufgaben in der Jugendabteilung des TuS.

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