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Highlights aus unserem Heft - 3. November-Ausgabe

„Bin ein emotionaler Typ“


Von Lars Johann-Krone

(aus der Ausgabe vom 3. November) Cloppenburg, Spelle-Venhaus, Langenhagen. Gegen diese drei Mannschaften haben die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern bislang gewonnen und sich als Aufsteiger ordentlich in der Dritten Liga angemeldet. Das Team von Trainer Dominik Münch ist auf einem guten Wege, sich drittklassig zu etablieren. Wir sprachen mit dem Trainer über die Saison und seine gestenreichen Auszeiten.

Mit Rang sieben nach sechs Spielen hat Ihre Mannschaft die Feuertaufe überstanden, oder?

Dominik Münch: Das kann man so sagen. Wichtig waren jetzt die Erfolge gegen Spelle und Langenhagen, also Mannschaften, die unter uns stehen.

Wo liegen in Ihren Augen die großen Unterschiede zwischen der Regionalliga und der Dritten Liga?

Münch: Schon in der Regionalliga habe ich gesagt, dass es keine Spiele mehr gibt, die wir wie selbstverständlich gewinnen. Jede Mannschaft in dieser Liga hat ganz unterschiedliche Qualitäten. Langenhagen zum Beispiel hatte eine sehr erfahrene Zuspielerin, die uns immer wieder mit Finten genervt hat. Das macht die Liga so interessant. Man muss beim Gegner immer wieder nach seinen Fehlerquellen suchen. Außerdem kommt es in dieser Liga immer mehr auf den Aufschlag und die Annahme an. Das ist eine Sache, die mir nicht so gefällt.

Was genau gefällt Ihnen daran nicht?

Münch: Der Aufschlag ist der einzige Schlag, der ohne Einwirkung des Gegners oder Mitspielers ausgeführt wird. Ich denke eher mannschaftlich. Ich mag es, wenn Dinge innerhalb der Mannschaft ineinander greifen.

Vergleicht man Ihren  Kader mit denen anderer Teams, fällt auf, dass Ostbevern Größennachteile hat. Wie gleicht Ihre Mannschaft das aus?

Münch: Klar. In dieser Liga schlagen sich immer mehr auch physische Aspekte nieder. Der Einzugsbereich vieler Teams wird größer. Unser Einzugsbereich ist noch recht klein. Viele Spielerinnen kommen aus der eigenen Jugend oder aus Münster. Bei uns zählen gewachsene Strukturen. Wir setzen eher auf mannschaftliche Aspekte.

Erfahrung ist ein anderer Aspekt. Ihr Team hatte am Sonntag zwischenzeitlich ein Durchschnittsalter von unter 21 Jahren.

Münch: Erfahrung ist sicher kein Nachteil. Allerdings glaube ich, dass wir keine unerfahrene Mannschaft haben. Bei uns spielt ja eine Generation, die in der Jugend in vielen Auswahl-Mannschaften gespielt hat. Einer Sophie Eggenhaus macht es zum Beispiel nichts aus, wenn sie zweimal in Serie geblockt wird. Da bricht sie nicht auseinander.

Es gibt bedächtige Trainer, die sitzend analysieren und in den Auszeiten reden. Sie hingegen agieren sehr gesten- und wortreich am Rand. Machen Sie das bewusst?

Münch: Ich bin ein emotionaler Typ. Das war früher noch extremer. Wir betreten im Moment in fast jedem Spiel Neuland. Wir müssen immer schauen, wie sich ein Spiel entwickelt. Ich versuche da einfach mitzuhelfen, Rückendeckung zu geben.

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