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Heikes 1. Vorsitzender Alfred Werner

FFC Heike Rheine gibt auf


Von Christian Lehmann

(05.04.16) Am 10. März 2016 wurde der FFC Heike Rheine "volljährig", das 18. Jahr des Vereinsbestehens nach der Trennung vom VfB Rheine und dem FC Eintracht Rheine wird allerdings auch das letzte sein. Denn vor kurzem gab der Vorstand in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Klub zum 30. Juni 2016 aufgelöst wird. 

"Der erweiterte Vorstand des FFC Heike Rheine hat in den vergangenen Monaten mehrfach ergebnisoffen die sportlichen, finanziellen und personellen Perspektiven des Vereines diskutiert. Abschließend wurde einstimmig ein Vorstandsbeschluss gefasst, zum 27. Juni 2016 eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und den Mitgliedern den Antrag zu unterbreiten, den Verein zum 30. Juni 2016 aufzulösen", heißt es in der Vereinsmitteilung. Ferner sei der Beschluss "nicht eine Entscheidung des Herzens, sondern der Vernunft" gewesen. Der Gründer und langjährige 1. Vorsitzende des Vereins, Alfred Werner, sprach gegenüber der lokalen Presse von einem "logischen Schritt". 

Sportlicher Niedergang


Das Aus des FFC hatte sich auch durch die sportliche Entwicklung der letzten Jahre angedeutet: Bis zum Ende der Saison 2006/07 spielte der Traditionsverein noch in der Bundesliga, 2003 gewann Heike den DFB-Hallenpokal. Weitere große Erfolge des ehemaligen Frauenfußball-Aushängeschilds der Emsstadt, das mit Kerstin Garefrekes und Kerstin Stegemann zwei A-Nationalspielerinnen hervorbrachte, waren der 3. Platz in der Bundesliga in der Saison 2003/04 sowie der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals in derselben Spielzeit. Im Sommer 2015 stieg der Verein dann aus der Regionalliga ab und konnte für die laufende Spielzeit kein Team in der Westfalenliga stellen. Das lag auch daran, dass sich einige Spielerinnen dem aufstrebenden Lokalrivalen Germania Hauenhorst anschlossen.

Die verbliebenen Jugendspielerinnen des Vereins werden sich nun zu großen Teilen den Sportfreunden Gellendorf anschließen. Die finanziellen Verbindlichkeiten wurden durch Gläubigerverzichte sowie die Mithilfe von Beiratsmitglied Dr. Bernd Windhoff, der auf eine Restschuld aus einem dem Verein gewährten Privatdarlehen in Höhe von 12.000 Euro verzichtet hat, abgebaut.

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