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Highlights aus unserem Heft - Mai-Ausgabe

Clarissa Cotta im Moment ihres größten Erfolges - dem Bezirksligaaufstieg 2014/2015.

Die Chefin der Saxonessen


Von Till Meyer

(aus der Mai-AusgabeSaxonia Münster. Zwei Worte fallen immer, wenn man mit Dritten über Clarissa Cotta redet: „Kampfschwein“ oder „Kampfsau“. Und Cotta sorgt natürlich in jedem Spiel peinlich genau dafür, dass sie diesem Ruf immer und immer wieder gerecht wird. „Mich hat niemand gerne als Gegenspielerin“, stellt sie klar und freut sich bereits jetzt schon auf die nächste Stürmerin, die sie zur Weißglut bringen will.

Der Wille, in jedem einzelnen Spiel an die Belastungsgrenze zu gehen, musste aber auch bei Innenverteidigerin Cotta erst über die Jahre reifen. Jetzt, mit 29 Lenzen auf dem Buckel, ist sie auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahn. „Die Pünktlichkeit und Disziplin hat sie bei mir gelernt“, lässt ihr Ex-Coach Marc Dillmann wissen, mit dem sie in der Saison 14/15 auch den Bezirksliga-Aufstieg schaffte.

Apropos Bezirkliga – diese   soll in Cottas Fußballträumen nicht das Ende der Fahnenstange sein, wenngleich sie eingesteht: „Ich bin nicht mehr die Jüngste und das Tempo in der Landesliga ist noch mal höher.“
Ein Wechsel der in der Jugend beim SC Wacker Dinslaken ausgebildeten Verteidigerin komme aber nicht infrage, denn „der Verein liegt mir am  Herzen.  Ich hoffe, dass wir zusammen den Landesliga-Aufstieg schaffen.“ Damit dies gelingt,  duldet Cotta nicht die  kleinste Schludrigkeit innerhalb ihres Teams. „Sie ist absolut trainingsgeil und steht immer als erste auf dem  Acker“, hebt ihr Coach Andreas Wennemer hervor.

Ehrgeizige und gemeinsame Ziele

Und wenn sich ihre Mitspielerinnen dann mal wieder zu viel Zeit in der Kabine lassen, platzt Cotta auch gerne mal der Kragen. „Clarissa  führt das Team, sie ist bei Wind und Wetter da und grätscht sofort dazwischen, wenn ihr etwas nicht passt“, ist Wennemer froh, eine solche Führungsspielerin in seinen Reihen zu haben.

„Rissa“, so der einzig gültige Spitzname Cottas, scheut niemals das offene Wort, obwohl sie sich gelegentlich als Besserwisserin übt. „Ich bin schon eine Klugscheißerin“, gesteht sie lachend. Doch sie weiß auch, dass ihre Meinung teamintern hohen Stellenwert genießt.

Langeweile gibt's nie

Wie angedeutet hatte auch Cotta nicht immer diese vorbildliche Einstellung zum Sport. „Früher bin auch mal besoffen zum Spiel gekommen, aber unter Marc habe ich einiges umgestellt, denn wir hatten ein gemeinsames Ziel – den Aufstieg.“ 

Die freundschaftlich enge Bindung zwischen Ex-Coach Dillmann und seiner Spielführerin ist unverkennbar. Nach dem ersten Teamabend unter Dillmann in der Saison 13/14 bot Cotta beim Ausklang im Cuba Nova ihrem leicht angeschickerten Trainer eine Wette an. Der Einsatz betrug in diesem Falle ein schönes Blondes. Irgendwie passend, denn Cotta wettete, dass es Dillmann nicht gelingen würde, eine ihrer Freundinnen klarzumachen. Was ihr Übungsleiter nicht wusste: Keine der anwesenden Damen stand auf Kerle.
Der Coach handelte sich  eine Abfuhr nach der anderen ein und Cotta schlürfte genüsslich ihr eiskalt kalkuliertes Bierchen.  „Eine sehr schöne Erinnerung“, lassen beide lachend wissen. Ausgebufft auf dem Platz und daneben – das ist Clarissa Cotta. 

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