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Highlights aus unserem Heft - 17. November-Ausgabe

Der Ex-Klassiker


Von Alex Piccin

(aus der Ausgabe vom 17. November) „Hach, was war das doch schön, damals...“ So oder so ähnlich wird manch alteingesessener Sprakeler oder Coerder in Erinnerungen geschwelgt haben, als am vergangenen Wochenende das Derby zwischen dem SC und Teutonia auf dem Plan stand. Was vor zehn Jahren noch als A-Liga-Klassiker durchging, ist mittlerweile zu C-Liga-Alltag mutiert.

Der Hauch von Nostalgie ist mittlerweile allerdings verflogen. Für Sprakel-Coach Christian Welling war die Tatsache der A-Liga-Historie bei der Vorbereitung der Partie nicht relevant. „Damals hatte ich anderes im Kopf als Sprakel“, gesteht er mit einem Schmunzeln ein. Am vergangenen Wochenende setzte sich sein Team klar mit 3:0 durch. 

Zwar wurden die Zweikämpfe ähnlich hart geführt wie früher. Die Zeit damals spielte ansonsten keine Rolle. „Es gab in der jüngeren Vergangenheit wenige Berührungspunkte“, schildert SCS-Fußballabteilungsleiter Klaus Ostholt. Das letzte Meisterschaftsduell datiert aus dem Jahr 2007.  Die heutigen Mannschaften seien im Gros zu jung, um sich daran zu erinnern.  

Feuer erloschen

Ähnlich verhält es sich auf Teutonen-Seite. Jene Akteure, die am Wochenende aufgelaufen sind, hatten mit den A-Liga-Derbys nichts am Hut. Wohl aber Trainer Stefan Hutmacher sowie andere Weggefährten von einst, die noch immer im Coerder Kader stehen, jedoch gesperrt waren. „Mir brennt die Niederlage in der Seele. Früher musste man die Leute nicht heiß machen. Heute ist das – aber in anderen Vereinen auch – nicht mehr so. Die älteren am Rand waren heißer als die Spieler“, sagte Hutmacher mit einem Hauch Wehmut in der Stimme. 

Auch der damalige Kapitän und spätere Spielertrainer Carsten Dütschke erinnert sich gerne an die Hochzeit des Sprakler Kreisliga-Fußballs zurück: „In der Regel waren wir immer favorisiert. Ich kann mich an ein Spiel gut erinnern – da habe ich aus gut 25 Metern in den Giebel getroffen. Das haben wir mit 2:1 gewonnen, aber ich hatte erstmals das Gefühl, dass es eng werden konnte.“ Es überwog der Respekt zwischen den beiden Teams, wenngleich man auch mal richtig zur Sache ging. Aber auch harmonisch ging es zu. „Damals, 2007, im Clubheim von Coerde saßen wir mit vielen Leuten bei der dritten Halbzeit zusammen“, sagt Dütschke rückblickend.

Auf Sprakeler Seite hat Uwe Pieper unter anderem die Zeit zwischen 2004 und 2007 als Trainer geprägt und entsinnt sich: „Das war früher immer sehr interessant. Die Spieler kannten und sahen sich unter der Woche. Sonntags ging es dann auf dem Platz hoch her.“ Nicht viel ist vom damaligen Glanz geblieben. Mittelfristig möchten Hutmacher und Teutonia jedenfalls wieder hoch. Nostalgiker wünschen sich das auch, gerne zusammen mit dem Rivalen.

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3    SG Sendenhorst 31    91:28 77  
4    Germ. Hauenhorst 30    87:30 76  
5    VfL Billerbeck 30    88:28 71  

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SG Selm - TuS Ascheberg 5:1
BW Aasee - Fortuna Schapdetten 3:2
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TuS Altenberge - BW Ottmarsbocholt 7:2
Saxonia Münster - SC Nienberge 1:3
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SC Everswinkel - VfL Sassenberg 1:2
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