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Kreisliga A1 MS

Karsten Eggersmann unterstützt in der kommenden Saison Cüneyt Üstün-Patzelt als Co-Trainer.

Über Greffen zur A-Lizenz


Von Alexander Eckrodt 

(10.06.21) Karsten Eggersmann hat ein ganz klares Ziel vor Augen - die Trainer-A-Lizenz. Der Spieler vom FC Greffen hat bereits die DFB-Elite-Jugend-Lizenz erfolgreich gestaltet und möchte nun auch ausnutzen, dass er genügend Punkte für den nächsten Schein gesammelt hat. Damit das aber auch wirklich funktioniert, muss er ein Jahr Erfahrung als Trainer vorweisen - so sind die Vorgaben. Deswegen unterstützt der 39-Jährige fortan das Trainerteam um Cüneyt Üstün-Patzelt und Co-Coach Niklas Kraft in Greffen. "Ich habe auch sonst öfter das Training übernommen und jetzt habe ich Cüneyt dann mal gefragt, ob wir uns breiter aufstellen wollen", erklärt Eggersmann. 

Üstün-Patzelt bekommt mit Eggersmann einen erfahrenen Mann an seine Seite: "Er ist ein Greffener Junge und kennt das Umfeld hier noch besser. Er hat seine Stärken in der Einstellung. Das macht alles noch einfacher für mich." Eggersmann bekommt dafür vom Verein am Ende der Spielzeit einen Stempel und dadurch dann die Chance, den A-Schein zu machen. "Sonst will ich gar nichts dafür", erklärt er. 

Schon zwei Jahre Cheftrainer

Eine andere Tätigkeit als Trainer wäre für den Bayern München-Fan aktuell auch nur sehr schwer umsetzbar. Aus beruflichen Gründen fehlt ihm dazu einfach die Zeit. Das war auch der Grund, weshalb Eggersmann vor einigen Jahren als Trainer aufhörte. Bevor Üstün-Patzelt nämlich das Zepter in Greffen in die Hand nahm, gehörte es für knapp zwei Jahre noch Eggersmann selbst. "Ich war ein sehr fordernder Trainer - für die Kreisliga war das wahrscheinlich zu viel", erklärt er und ergänzt: "Unter Cüneyt ist einigen Spielern dann ein wenig eine Last von der Schultern gefallen. Ich habe viel zu viele Vorgaben gemacht, aber die meisten wollten einfach kicken. Das habe ich komplett unterschätzt." Für ihn war es aber schön anzusehen, wie gut die unter ihm trainierten Prinzipien klappten, als Üstün-Patzelt dann "die Fesseln" löste. 

Nach seiner Zeit als Trainer in Greffen entschied er, sich erstmal komplett zurückzuziehen. Er war nur noch selten auf dem Platz anzutreffen. Zur Saison 2018/19 kehrte er dann aber wieder zurück zur Mannschaft - als Spieler. Zusammen mit dem erfahrenen Mittelfeldspieler stieg der FC Greffen dann auch direkt in die A-Liga auf. Während seiner Spielerlaufbahn kickte Eggersmann außerdem noch bei der Warendorfer SU in der Landesliga, in München beim SV Dornach und bei der TSG Harsewinkel. Auch wenn er ab und zu die Chance hatte, noch höher zu spielen, entschied er sich immer dagegen. "Ich hatte schon Angst", erklärt er und ergänzt: "Beim Probetraining habe ich dann immer gemerkt, dass die schon echt gut waren. Da habe ich mich dann nie getraut, das auszuprobieren."

Interesse an den Hintergründen

Nun traut er sich aber. Den A-Schein will er unbedingt machen. Aber warum eigentlich? "Weil es mir Spaß macht", sagt er. Es stieß schon bei der Elite-Jugend-Lizenz auf fragende Blicke, als er erzählte, dass er gar kein Trainer sei und nur vielleicht mal eine F-Jugend coacht. "Ich bin einfach jemand, der hobbymäßig Fußball macht und sich sehr für die theoretischen Hintergründe interessiert", erklärt Eggersmann. Wenn ihn dann jemand darauf anspricht, dass er doch mit so einer Lizenz auch Trainer machen müsse, antwortet er ganz gelassen: "Ja, mal gucken." Grundsätzlich ist Eggersmann natürlich auch nicht abgeneigt, als Coach zu arbeiten - wenn die Herausforderung stimmt. "Ich plane nicht hauptverantwortlich als Trainer in der Kreis- oder Bezirksliga zu trainieren", gesteht er. Sollte sich aber zum Beispiel ein Team aus der Oberliga melden, würde er es sich überlegen. "Wenn nicht, habe ich immerhin eine A-Lizenz", sagt er lachend und ergänzt: "Meine Frau fragt mich immer, ob das die drei Wochen Urlaub wirklich wert ist. Ich finde, ja." 

Auch wenn sich Eggersmann in der kommenden Saison dann vermehrt aufs Trainerdasein konzentriert, hat er auch noch Bock, auf dem Platz zu stehen. "Mir ist wichtig, wenn ich spiele, dass ich deutlich besser bin als der 18-, 19- oder 20-Jährige, der auch spielen könnte", so der Defensivallrounder. Bei 50:50-Entscheidungen sollen also lieber die jungen Spieler ihre Chance bekommen. "Ich spiele nur noch ein oder maximal zwei Jahre, die Jungen bleiben hoffentlich noch jahrelang. Kampflos aufgeben, will ich aber nicht", stellt er nochmal klar. Im November feiert Eggersmann seinen 40. Geburtstag und sein Ziel ist es, auch in dem Alter nochmal A-Liga zu spielen.

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