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Foto: Michal Zacharzewski from FreeImages

Noch viel zu tun vor dem EM-Auftakt

 

Ein Schützenfest als Mutmacher: Im letzten Testspiel vor der Europameisterschaft hat sich die Deutsche Nationalmannschaft beim 7:1 (5:0) über Lettland noch einmal Selbstvertrauen für das Auftaktspiel gegen Weltmeister Frankreich am kommenden Dienstag in München geholt. Das Ergebnis und die Leistung waren ansprechend und hoben die ohnehin gute Stimmung. Nach zuletzt einigen schwächeren Auftritten und angesichts einiger Fragezeichen im Hinblick auf die Aufstellung setzte die Mannschaft um Kapitän Manuel Neuer also das richtige Zeichen, für Euphorie, das weiß auch Joachim Löw, ist es aber noch zu früh. Natürlich kann man trotzdem schon ein Öffnet externen Link in neuem FensterWettkonto erstellen bei Interwetten und sich auch hier orientieren.

Mit viel Spannung war die Startaufstellung der Deutschen erwartet worden. Während der Bundestrainer bereits im Vorfeld hatte durchblicken lassen, dass er in der Abwehrkette vor allem zum Turnier-Auftakt eine Dreierkette favorisiert, um gegen spielstarke Franzosen und Portugiesen mehr Stabilität zu haben, war vor allem interessant, wo sich Joshua Kimmich einsortieren würde. Beim Öffnet externen Link in neuem FensterFC Bayern München hatte sich der 26-Jährige, der seine Karriere beim VfB Bösingen begann, in den vergangenen beiden Jahren zu einem der weltbesten Sechser entwickelt. Weil etwa Lukas Klostermann auf der Position des Rechtsverteidigers der Zug nach vorne fehlt und Ridle Baku bei der U21-EM dabei war, entschied sich Löw dafür, Kimmich auf die rechte Seite zu stellen.

Im Fokus stand allerdings zunächst sein Teamkollege auf der Gegenseite. Nachdem sich die Gastgeber in Düsseldorf zunächst fast 20 Minuten lang die Zähne an der kompakten Lettischen Defensive ausgebissen hatten, traf Robin Gosens nach tollem Zuspiel von Kai Havertz zur deutschen Führung (1:0/19.). Es war der erste Länderspieltreffer überhaupt für den offensiv ausgerichteten Linksverteidiger von Atalanta Bergamo, der sieben Länderspiele auf dem Konto hat, eine der Entdeckungen der EM werden könnte und zuletzt immer wieder mit einem Wechsel in die Bundesliga liebäugelte.

Danach ging's munter weiter mit dem Toreschießen: Ilkay Gündogan linderte seinen Schmerz über das verlorene Champions League Finale mit Manchester City eine Woche zuvor mit einem satten Linksschuss in den Winkel - 2:0 (21.). Gemeinsam mit Serge Gnabry initiierte Gosens wenig später auch das 3:0, Thomas Müller erzielte aus kurzer Distanz seinen ersten Treffer nach seinem Nationalmannschafts-Comeback (27.). 

Die Deutschen hatten nun richtig Öffnet externen Link in neuem FensterSpaß: Havertz, der nach dem Siegtor für den FC Chelsea im Finale der Champions League mit reichlich Rückenwind zur Nationalmannschaft gereist war, zwang Lettlands Torhüter Roberts Ozols zu einem Eigentor (39.), ehe sich auch der zweite Rückkehrer, Mats Hummels, mit einem herrlichen Pass auf Gnabry auszeichnen durfte. In der Defensive hatte der Innenverteidiger von Borussia Dortmund bis hierhin wenig bis gar nichts zu tun gehabt. Mit einer fulminanten Direktabnahme zum 5:0 (45.) setzte Gnabry den Schlusspunkt einer starken ersten Halbzeit. 

Der zweite Durchgang war dann deutlich weniger spektakulär, obschon mit Timo Werner und Leroy Sané zur Pause zwei Spieler eingewechselt wurden, die noch einmal zeigen wollten, dass sie in die erste Elf gehören. Werner brauchte auch nur fünf Minuten Anlaufzeit für seinen Treffer und strafte diejenigen, die ihn zuletzt als Chancentod verschrien hatten, Lügen (6:0/50.). Wenig später folgte eine Szene, die den Bundestrainer ebenso ärgerte wie Torhüter Manuel Neuer, der die weiße Weste in seinem 100. Länderspiel verpasste. Nach einem Einwurf der Letten war die deutsche Hintermannschaft nicht gut sortiert, Aleksejy Saveljevs zog an Niklas Süle vorbei und traf mit einem herrlichen Distanzschuss ins obere linke Eck - unhaltbar für Rekordmann Neuer, der als einziger Schnapper im DFB-Trikot in den 100er-Club eingetreten ist (6:1/75.). Auch der zuletzt häufig geschmähte Sané, dem ab und an vor allem in der Arbeit gegen den Ball Lustlosigkeit vorgeworfen wurde, durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Auf Zuspiel von Müller traf er zum 7:1-Endstand (76.). 



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